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Kohärente Politik: 6000 Tablets mit schlechtem Gewissen
Schickes Endgerät mit weniger schönem Inhalt: Mineralien zur Herstellung von Smartphone und Laptops gehen allzu oft auf ausbeuterische Arbeitsbedingungen zurück.

Kohärente Politik: 6000 Tablets mit schlechtem Gewissen

Foto: Shutterstock
Schickes Endgerät mit weniger schönem Inhalt: Mineralien zur Herstellung von Smartphone und Laptops gehen allzu oft auf ausbeuterische Arbeitsbedingungen zurück.
Politik 16.10.2017

Kohärente Politik: 6000 Tablets mit schlechtem Gewissen

Bérengère BEFFORT
Stolz hatte Minister Pierre Gramegna verkündet: 6.000 Schüler werden mit Tablets ausgestattet. Doch sind die Geräte fair produziert? Der Dachverband der NGOs erinnert an die Sorgfaltspflicht in der öffentlichen Einkaufspolitik.

(BB) - Finanzminister Pierre Gramegna hatte es als Erfolgsprojekt im neuen Haushaltsentwurf dargestellt: 6.000 Schüler werden bald mit IPads ausgestattet. Doch wie nachhaltig sind die Geräte eigentlich? Kann die Regierung Millionen Euro in die Entwicklungshilfe stecken und zugleich beim Einkauf von Hightechgeräten die Augen vor sogenannten Konfliktmineralien verschließen?

Seit Jahren steht die Förderung der Rohstoffe Gold, Tantal, Wolfram und Zinn in der Kritik, weil sie in weiten Teilen der Welt mit ausbeuterischer Kinderarbeit, sozialen Konflikten und Menschenrechtsverletzungen einhergeht ...

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