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Keine Anpassung der CGDIS-Finanzierung
Politik 28.04.2021

Keine Anpassung der CGDIS-Finanzierung

Wettlauf mit der Zeit: Spätestens nach 15 Minuten sollen die Einsatzkräfte vor Ort sein; bei Bränden klappt dies heute in zwei Drittel der Fälle.

Keine Anpassung der CGDIS-Finanzierung

Wettlauf mit der Zeit: Spätestens nach 15 Minuten sollen die Einsatzkräfte vor Ort sein; bei Bränden klappt dies heute in zwei Drittel der Fälle.
Foto: CGDIS
Politik 28.04.2021

Keine Anpassung der CGDIS-Finanzierung

Marc SCHLAMMES
Marc SCHLAMMES
Es bleibt beim Status quo: Gemeinden und Staat werden den CGDIS-Betrieb weiter zu gleichen Teilen finanzieren. Trotz anfallender Mehrkosten.

Am Finanzierungsschlüssel für den nationalen Rettungsdienst CGDIS wird sich nichts ändern. Innenministerin Taina Bofferding (LSAP) stellte bei der Chamberdebatte klar, dass sich Staat und Gemeinden, wie im Gesetz von 2018 vorgesehen, zu gleichen Teilen an der Finanzierung beteiligen. 


Die erste Nachbesprechung erfolgt noch vor Ort.
Weshalb es für den CDGIS auf jede Minute ankommt
Zehn Prozent Mehrkosten für den CGDIS-Betrieb bereiten Sorgen. Für Taina Bofferding und Paul Schroeder ist eine andere Zahl ausschlaggebend.

Zuletzt hatte das Syvicol anfallende Mehrkosten beanstandet. Sämtliche Parteien bekannten sich bei der von der CSV beantragten Debatte zum Ziel, dass die Rettungskräfte bis 2025 landesweit nach spätestens 15 Minuten am Einsatzort eintreffen. 

Diese Vorgabe ist im Plan national d'organisation des secours (PNOS) enthalten, der in den kommenden fünf Jahren umgesetzt werden soll, was für Staat und Gemeinden mit jährlichen Mehrkosten von zehn Prozent einhergeht.


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