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(K)ein Dach über dem Kopf
Politik 3 Min. 08.04.2019 Aus unserem online-Archiv
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(K)ein Dach über dem Kopf

Der Fonds du logement baut in den kommenden fünf Jahren 300 Mietwohnungen.

(K)ein Dach über dem Kopf

Der Fonds du logement baut in den kommenden fünf Jahren 300 Mietwohnungen.
Foto: Lex Kleren
Politik 3 Min. 08.04.2019 Aus unserem online-Archiv
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(K)ein Dach über dem Kopf

Michèle GANTENBEIN
Michèle GANTENBEIN
Der Großteil der Luxemburger Bevölkerung ist Haus- oder Wohnungseigentümer. Doch mittlerweile sind die Preise derart schwindelerregend hoch, dass viele Familien sich das Eigenheim aus dem Kopf schlagen müssen. Ihnen bleibt nur die Option, in ein Mietobjekt zu ziehen. Doch es fehlt an erschwinglichen Mietwohnungen.
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Die Regierung steht vor einem Mammutproblem: Sie muss und will bezahlbaren Wohnraum schaffen. Im Interview erklärt die Wohnungsbauministerin, wie sie das Problem anpacken möchte.
Das Mietwohnprojekt "Miwwelchen" des Fonds du logement in Differdingen.
Die Studie des Observatoire de l'habitat zum Bauland in Luxemburg untermauert die Hilflosigkeit der Politik beim Versuch, auf den Wohnungsmarkt einzuwirken.
Das Bauland in Luxemburg ist fast ausschließlich in privater Hand.
Das Observatoire de l'habitat hat sich in einer Studie mit dem Thema Bauland befasst: Wie haben sich die Baulandpreise entwickelt? In wessen Händen konzentriert sich das Bauland? Auf diese und weitere Fragen gab es am Donnerstag Antworten.
Die Preise für Bauland sind zwischen 2010 und 2016 stärker gestiegen als die Immobilienpreise an sich.
Auf dem Wohnungsmarkt muss noch vieles geschehen. Obschon die Regierung ein paar neue Maßnahmen einbrachte, bleibt das Angebot hinter der Nachfrage. Es fehlen 30.000 Sozialwohnungen, bedauert Caritas.
Die Wohnungsbaupolitik bleibt ein schwieriges Feld. Im Handumdrehen lassen sich keine neuen Wohnungen schaffen, und dann wäre noch die Preisspirale.
Parlament stimmte über Beihilfe ab
Die Miete für eine Zwei-Zimmer-Wohnung beläuft sich landesweit im Schnitt auf 1.543 Euro. Für einkommensschwache Haushalte ist das viel Geld. Ein neuer staatlicher Mietzuschuss soll hier weiterhelfen. Das Parlament gab seine Zustimmung.
Geringverdiener, die mehr als ein Drittel ihres Nettoeinkommens für die Miete aufbringen, können einen Mietzuschuss beantragen. Für eine Familie mit zwei Kindern liegt die Einkommensobergrenze bei 3.713 Euro.