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Journalismus in der Krise?: Wir selbst sind das Problem!
Ob "alte" oder "neue" Medien: Wir sollten berichten, was ist – vielmehr als wir vermuten sollten, was sein könnte oder gar vorpredigen, was sein sollte.

Journalismus in der Krise?: Wir selbst sind das Problem!

Foto: Chris Karaba
Ob "alte" oder "neue" Medien: Wir sollten berichten, was ist – vielmehr als wir vermuten sollten, was sein könnte oder gar vorpredigen, was sein sollte.
Politik 6 Min. 24.07.2016

Journalismus in der Krise?: Wir selbst sind das Problem!

Christoph BUMB
Unrentable Digitalisierung, rückläufige Auflagen, abnehmende Anerkennung in der Bevölkerung: Der Journalismus ist schon länger in der "Krise". Vielleicht sind wir Journalisten daran aber nicht ganz unschuldig. Eine Analyse von Christoph Bumb.

Von Christoph Bumb

Aktuell, schnell, gründlich, multimedial, interaktiv, neutral, objektiv, kritisch und meinungsbildend soll der moderne Journalismus sein – mindestens. Die Erwartungen an unsere Arbeit steigen fast in gleichem Maße wie der ökonomische Druck in der gesamten Branche. Gleichzeitig nimmt die Anerkennung unserer Arbeit in der Bevölkerung ab. 

Dazu gibt es einen hausgemachten Druck: Höher, schneller, weiter, und das so kostengünstig wie möglich, lautet das Motto ...

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