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Jeannot Nies hat beste Aussichten
Politik 28.04.2015 Aus unserem online-Archiv
Neubesetzung im Staatsrat

Jeannot Nies hat beste Aussichten

Die Abgeordneten beschäftigen sich am Dienstag mit der Neubesetzung des Staatsrats.
Neubesetzung im Staatsrat

Jeannot Nies hat beste Aussichten

Die Abgeordneten beschäftigen sich am Dienstag mit der Neubesetzung des Staatsrats.
Foto: Anouk Antony
Politik 28.04.2015 Aus unserem online-Archiv
Neubesetzung im Staatsrat

Jeannot Nies hat beste Aussichten

Bereits Mitte Januar lief die Amtszeit von Georges Pierret im Staatsrat ab. Aussichtsreichster Kandidat für seine Nachfolge ist "Premier Avocat Général" Jeannot Nies.

(ml) - Nach vier Wochen Pause beginnt am Dienstag eine Sitzungswoche im Parlament. Die Abgeordneten beschäftigen sich u. a. mit der Neubesetzung beim Staatsrat. Nach dem Abgang von Georges Pierret gilt es, einen Nachfolger für den vakanten Posten zu bestimmen.

Diesmal ist die CSV am Zug, um drei Kandidaten vorzuschlagen. Erster Anwärter auf dieser Liste, über die die Abgeordneten abstimmen werden, ist Jeannot Nies, "Premier Avocat Général".  Dies bestätigte CSV-Fraktionschef Claude Wiseler dem "Wort".  

Jeannot Nies.
Jeannot Nies.
Anouk Antony

Bereits Anfang des Jahres rückten Alain Kinsch (DP) und Marc Thewes (CSV) für Victor Gillen und Roger Molitor nach. Auch in den kommenden Monaten wird sich im Staatsrat das Personalkarussell weiter drehen. Die aktuelle Vizepräsidentin Françoise Thoma, Kik Schneider und Paul Schmit verlassen die Hohe Körperschaft. 

Des Weiteren wird im Parlament eine Liste für den Posten eines Beraters im Rechnungshof zusammengestellt. Die CSV schlägt Marie-Jeanne Conter für diese vakante Stelle vor.

Auf der Tagesordnung der Abgeordneten stehen am Dienstag auch noch eine Fragestellung an die Regierung sowie eine Interpellation von Justin Turpel zum Thema LuxLeaks. Der Abgeordnete von Déi Lénk  nimmt zum letzten Mal an einer öffentlichen Sitzung des Parlaments teils. Turpel zieht sich aus gesundheitlichen Problemen zurück. Er wird am Mittwoch durch seinen Parteikollegen David Wagener ersetzt.


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