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Kurzmeldungen Politik 16.12.2019

Die Verhandlungen um einen neuen Kollektivvertrag für die Mitarbeiter der International School of Luxembourg (ISL) stecken in der Sackgasse. Nun wird das Nationale Schlichtungsamt mit der Sache befasst, wie die Schulleitung am Montag mitteilte. 

"Nach langen Verhandlungen über eine Erneuerung des Kollektivvertrags" sei der soziale Dialog zwischen Gewerkschaften und den Verantwortlichen der International School of Luxembourg nunmehr "blockiert", erklärt die ISL in einem Kommuniqué. Die Direktion betonte, dass man Forderungen der Arbeitnehmerseite für Lohnverbesserungen "nicht en bloc" abgelehnt habe. Die aktuelle Vereinbarung sieht unter anderem eine durchschnittliche jährliche Lohnerhöhung von 3,3 Prozent vor.

Der alte Kollektivvertrag der ISL galt vom 1. September 2015 bis zum 31. August 2018. Die International School zählt laut eigenen Angaben 263 Beschäftigte.

Heute

Der Gründer von Infowars, Alex Jones, auf einer Archivaufnahme vom 21. September 2022.
Kurzmeldungen International Vor 47 Minuten

(dpa) - Der US-Verschwörungstheoretiker Alex Jones hat angesichts von Schadenersatzforderungen in Milliardenhöhe Insolvenz beantragt. Der 48-Jährige stellte den Antrag für Gläubigerschutz am Freitag bei einem Insolvenzgericht im US-Bundesstaat Texas. Daraus geht hervor, dass Jones Verbindlichkeiten in Höhe von einer bis zehn Milliarden US-Dollar bei 50 bis 99 Gläubigern habe. Das Vermögen von Jones ist mit einer bis zehn Millionen US-Dollar angegeben.

Jones war zuletzt in mehreren Verfahren wegen seiner falschen Behauptungen zu einem Massaker an der Sandy-Hook-Grundschule zur Zahlung von rund 1,5 Milliarden US-Dollar (rund 1,4 Milliarden Euro) Schadenersatz verurteilt worden. Der Gründer der rechten Webseite Infowars hatte über Jahre behauptet, dass der Amoklauf im Dezember 2012 von Schauspielern inszeniert worden sei. Ein 20-Jähriger hatte in Newtown im US-Bundesstaat Connecticut an der Ostküste 20 Schulkinder und sechs Lehrer erschossen.

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Kurzmeldungen Lokales Heute um 16:42

(LW) - Die Polizei hat am Donnerstag zwei verdächtige Männer in Betzdorf einer Personenkontrolle unterzogen. Bei dem Duo wurde Diebesgut und mutmaßliches Einbruchswerkzeug sichergestellt, wie die Behörde am Freitag meldet.

Die beiden Männer waren zuvor mehrmals durch die Rue Haupeschhaff in Betzdorf gegangen und hatten sich die Häuser angesehen. Nach einer Personenkontrolle durch eine Polizeistreife in der Route de Luxembourg wurden einige Gewehrpatronen, Jagdkleidung und weitere Utensilien, die zur Jagd genutzt werden, bei den zwei Verdächtigen sichergestellt. Es bestand der dringende Verdacht, dass es sich bei den Gegenständen um Diebesgut handelt. Die Beamten fanden auch diverses Werkzeug, das zum Begehen von Einbrüchen eingesetzt werden kann. 

Im Rahmen der Ermittlungen konnten die Beamten zudem herausfinden, dass eine von den Männern mitgeführte Winterjacke eines luxemburgischen Fußballvereins am 6. November 2022 aus einem Fahrzeug entwendet worden war. Seitens der Staatsanwaltschaft wurde die erkennungsdienstliche Behandlung der Männer, die Beschlagnahmung des Diebesgutes und des mutmaßlichen Einbruchswerkzeuges sowie Protokollerrichtung angeordnet.

In Esch/Alzette kam es indes am Donnerstag gegen 14.30 Uhr zu einem gewalttätigen Diebstahl: Einer Frau wurde in der Rue de l’Alzette die Goldkette vom Hals gerissen. Eine couragierte Zeugin kam dem Opfer zu Hilfe. Beim Versuch, den Dieb festzuhalten, wurden beide Frauen gestoßen, ohne dass dieselben verletzt wurden. Die drei Tatbeteiligten, zwei junge Männer und eine junge Frau, liefen nach dem Angriff in Richtung Place de l’Hôtel de ville davon und konnten trotz Fahndung nicht mehr aufgefunden werden. Eine Klage wurde entgegengenommen und Ermittlungen wurden eingeleitet.  

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Kurzmeldungen International Heute um 12:46

(dpa) - Wegen einer neuen Unwetterwarnung sind mehr als 1000 Menschen auf der zuletzt von heftigen Erdrutschen heimgesuchten Insel Ischia zum Verlassen ihrer Häuser aufgefordert worden. Die Evakuierungen sollten am Freitag um 16 Uhr beginnen, wie die Behörden ankündigten. Die Menschen in der am heftigsten betroffenen Gemeinde Casamicciola, wo wegen der Unwetter des vergangenen Wochenendes elf Menschen gestorben sind und eine Frau noch als vermisst gilt, werden in Hotels oder Sporthallen untergebracht, wie es hieß. Sonderkommissar Giovanni Legnini stellte klar, dass niemand gezwungen werde, sein Haus zu verlassen. Er hoffte aber auf die Vernunft der Einwohner.

Der Zivilschutz stufte die Gefahrenlage zwar als gelb ein und damit noch nicht als orange oder rot, die zwei höchsten Warnstufen. Allerdings könnten die neuen Niederschläge erneut zu Erdrutschen führen in den Gebieten, in denen zuletzt riesige Schlamm- und Wassermassen durch die Wohngebiete geströmt waren. „Die Evakuierungen sind eine Vorsichtsmaßnahme“, stellte Italo Giulivo vom Zivilschutz der Region Kampanien klar.

Am Donnerstag hatten die zahlreichen Einsatzkräfte auf Ischia drei der bislang noch vier vermissten Menschen tot gefunden. Die Opferzahl der Unwetter vom vergangenen Wochenende, die Erdrutsche und Überschwemmungen mit sich brachten, stieg damit auf elf. Eine Frau wurde noch unter den Schlammmassen vermutet.

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Kurzmeldungen International Heute um 12:21

(dpa) - Der Kreml hat auf Forderungen von US-Präsident Joe Biden nach einem Kriegsende in der Ukraine reagiert und einen Abzug der eigenen Truppen von dort ausgeschlossen. „Die militärische Spezialoperation geht selbstverständlich weiter“, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Freitag der russischen Nachrichtenagentur Interfax zufolge. „Aber zugleich war, ist und bleibt Präsident (Wladimir) Putin offen für Kontakte, für Verhandlungen“, fügte Peskow hinzu.

Biden hatte zuvor erklärt, für ein Gespräch mit Putin nur offen zu sein, falls Russland zu einem Ende des Kriegs gegen die Ukraine bereit sei. „Aber Tatsache ist, dass ich keine unmittelbaren Pläne habe, Herrn Putin zu kontaktieren“, sagte Biden am Donnerstag. „Ich bin bereit, mit Herrn Putin zu sprechen, wenn seinerseits tatsächlich ein Interesse besteht, und er nach einer Möglichkeit sucht, den Krieg zu beenden. Das hat er bisher nicht getan.“ Sollte dies der Fall sein, wolle er sich mit den Verbündeten beraten.

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Gestern

Kurzmeldungen Lokales 01.12.2022

(tom) – Am Mittwoch meldet die Santé 201 neue Corona-Fälle innerhalb der vergangenen 24 Stunden. 1227 Tests wurden durchgeführt, das entspricht einer Positivitätsrate von 16,38 Prozent. Die Reproduktionszahl liegt bei 1,02. 

28 Menschen sind mit schwerem Krankheitsverlauf im Krankenhaus, einer davon auf der Intensivstation. Zwei Menschen sind seit dem Vortag verstorben, damit beträgt die Gesamtzahl der Pandemie-Toten 1.165. 


Kurzmeldungen Lokales 01.12.2022

(LW) – Überweisungen für medizinische Behandlungen im Ausland sollen für Patienten künftig mit weniger bürokratischem Aufwand verbunden sein. Wie die Regierung mitteilt, wurde das Verfahren für den Erhalt des Formulars S2 vereinfacht. Die Bearbeitungszeit soll damit verkürzt werden.

Das Formular S2 dient Personen, die in einem EU-Land versichert sind, als Nachweis, um eine geplante medizinische Behandlung in einem anderen EU-Land in Anspruch zu nehmen. 

Das neue Verfahren kann hier heruntergeladen werden: cns.public.lu/fr/formulaires/international/form-demande-s2.html

Schnelltests bleiben ein wichtiges Mittel beim Aufspüren von Infektionen.
Kurzmeldungen Lokales 01.12.2022

(MS) – In der Woche vom 21. bis 27. November stieg die Zahl der Personen, die positiv auf COVID-19 getestet wurden, auf 1.164 Infektionen im Vergleich zu 1.057 Fällen in der Vorwoche. Die Zahl der PCR-Tests, die durchgeführt wurden, stieg von 6.578 auf 7.271. 35 Personen meldeten für die Woche einen positiven Antigenschnelltest, wodurch sich die Zahl der positiven Ergebnisse nach einem ART, der von Fachpersonal durchgeführt wurde, auf insgesamt 3.767 erhöhte. Bis zum 27. November stieg die Zahl der aktiven Infektionen von 2.486 in der Vorwoche auf 2.750.

Die Krankenhäuser verzeichnen ebenfalls einen leichten Anstieg von erfolgten 23 Neuaufnahmen im Vergleich zu 17 in der Vorwoche. In den letzten sieben Tagen sind zwei neue Todesfälle im Zusammenhang mit COVID-19 zu verzeichnen.

(dpa) – Nach einem Anschlag in der nordafghanischen Provinzhauptstadt Aibak ist die Zahl der Todesopfer auf 21 gestiegen. Mindestens 24 Personen seien verletzt worden, teilten die Provinzbehörden am Donnerstag mit. Das Innenministerium der im Land regierenden Taliban hatte nach der Explosion in einer Religionsschule am Mittwoch zunächst von zehn Toten gesprochen. Örtliche Medien berichteten bereits über höhere Opferzahlen.

Nach Angaben der Taliban soll sich die Explosion während eines Gebets ereignet haben. Ein Video, das nach dem Vorfall in sozialen Medien häufig geteilt wurde, zeigt herabgestürzte Deckenteile und Menschen, die aufgebracht zwischen mehreren leblosen Körpern umherlaufen. Das Video konnte nicht unabhängig überprüft werden. Zur genauen Ursache der Explosion haben sich die Behörden bislang nicht geäußert.

Seit der Machtübernahme der Taliban im August 2021 gab es in Afghanistan mehrfach Anschläge, die die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) für sich reklamierte. Diese tritt in Afghanistan seit 2015 mit Angriffen in Erscheinung und ist trotz ideologischer Nähe mit den Taliban verfeindet.

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Vorgestern

(dpa) - Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat den Tod ihres Anführers Abu al-Hassan al-Haschimi bestätigt und einen Nachfolger benannt. Neuer „Emir“ werde Abu al-Husain al-Husaini al-Kuraischi, teilte die Miliz in einer Audiobotschaft am Mittwoch mit. Der bisherige Anführer sei „im Kampf getötet“ worden, hieß es ohne nähere Angaben. Anhänger des IS wurden aufgerufen, ihren Kampf fortzusetzen.

Die Echtheit der Botschaft ließ sich zunächst nicht überprüfen. Sie wurde aber über die üblichen Kanäle der Extremisten in den sozialen Medien verbreitet.

Abu al-Hassan al-Haschimi war im März zum Anführer ernannt worden. Er folgte auf Abu Ibrahim al-Haschimi al-Kuraschi, der im Februar bei einem US-Militäreinsatz im Nordwesten Syriens getötet wurde. Nach Angaben aus Washington sprengte sich dieser selbst in die Luft, um nicht für seine Taten zur Rechenschaft gezogen zu werden.

Zweifel an Echtheit

IS-Experte Hassan Hassan zweifelte an der Echtheit der Nachricht. Dschihadisten hätten den Tod ihrer Anführer und Kommandeure schon häufig vorgetäuscht, um den Druck durch Geheimdienste und Sicherheitskräfte zu verringern. Wer hinter dem Kampfnamen Abu al-Hassan al-Haschimi steckte, wurde bisher nicht bekannt.

Der IS kontrollierte über Jahre große Gebiete im Irak und im benachbarten Bürgerkriegsland Syrien. Mittlerweile haben die Extremisten ihr Herrschaftsgebiet wieder verloren. IS-Zellen sind aber in beiden Ländern weiter aktiv. Beobachter warnen davor, dass die Dschihadisten ihren Einfluss wieder ausweiten könnten.    

Kurzmeldungen Lokales 30.11.2022

Am Dienstagmorgen führte die deutsche Polizei auf der Autobahn 64 (Wasserbillig-Trier) eine Kontrolle durch. Dabei wurde ein in Deutschland zugelassenes Fahrzeug mit drei Insassen näher unter die Lupe genommen. Der syrische Fahrer konnte sich mit einem Ausweis für Flüchtlinge ausweisen, die beiden Mitfahrer allerdings nur gefälschte litauische Ausweise vorlegen. Die Dokumente wurden in Litauen als gestohlen gemeldet, wie eine Überprüfung ergab.

Bei den beiden Personen handelt es sich Ermittlungen zufolge um die Mutter und den 14 Jahre alten Bruder des Fahrers. Sie gaben an, die Pässe für jeweils 3.000 Euro in Griechenland gekauft zu haben. Beide wollten nach eigenen Aussagen einen Schutzantrag in Deutschland stellen.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Fahrer an seine Wohnanschrift entlassen, die Mutter und der Bruder zur Erstaufnahmeeinrichtung nach Trier verbracht. Gegen die Mitfahrer sind Ermittlungsverfahren wegen unerlaubter Einreise, Urkundenfälschung und Ausweismissbrauch eingeleitet worden. Der Fahrer muss sich wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern verantworten.

Kurzmeldungen Lokales 30.11.2022

(TJ) - Am Dienstag wurden in Luxemburg 1.588 PCR-Tests durchgeführt - 246 mit positivem Resultat. Das entspricht einer Positivitätsrate von 15,49 Prozent. Es gibt zudem einen weiteren Sterbefall in Zusammenhang mit dem Virus, was die Gesamtzahl der Opfer auf 1.163 ansteigen lässt.

Derzeit liegen 26 Patienten wegen eines schweren Krankheitsverlaufs im Krankenhaus, in einem Fall muss die Person intensivmedizinisch betreut werden. Die Reproduktionszahl liegt exakt bei 1,o.

Ein mehr als 3000 Jahre alter Skarabäus wird von einem Archäologen der Israelischen Altertumsbehörde untersucht.
Kurzmeldungen Panorama 30.11.2022

(dpa) - Beim Ausflug einer Schulklasse nahe der israelischen Küstenstadt Tel Aviv ist ein mehr als 3000 Jahre alter Skarabäus gefunden worden. „Wir wanderten umher, als ich etwas auf dem Boden sah, das wie ein kleines Spielzeug aussah“, berichtete Gilad Stern von der israelischen Altertumsbehörde am Mittwoch, der die Klassenfahrt in Azor leitete. Als er den Käferstein aufhob, sei er verblüfft gewesen. „Es war ein Skarabäus mit einer deutlich eingeritzten Szene“. Die Schülerinnen und Schüler der 8. Klasse seien ganz aufgeregt gewesen.

Ein Skarabäus ist eine Art Amulett in Form des Pillendreherkäfers, das seinen Ursprung im alten Ägypten hat. Einst war der Käferstein ein Siegel, später wandelte er sich zum Schutz- und Glücksbringer.

Nach Angaben der Altertumsbehörde stammt das Fundstück aus der Bronzezeit und ist mit einer blau-grünen Glasur überzogen. Demnach war es „ein Symbol für Macht und Status“ und könnte an einer Halskette oder einem Ring getragen worden sein. Die auf dem Skarabäus dargestellte Szene stelle wahrscheinlich die Verleihung der Legitimität an einen lokalen Herrscher dar.

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