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Interessenkonflikt: Corinne Cahen reagiert
Politik 04.11.2019

Interessenkonflikt: Corinne Cahen reagiert

Familienministerin Corinne Cahen reagiert per Facebook auf den Vorwurf der Interessenvermischung.

Interessenkonflikt: Corinne Cahen reagiert

Familienministerin Corinne Cahen reagiert per Facebook auf den Vorwurf der Interessenvermischung.
Foto: Guy Jallay
Politik 04.11.2019

Interessenkonflikt: Corinne Cahen reagiert

Danielle SCHUMACHER
Danielle SCHUMACHER
Auf Facebook bedauert Corinne Cahen, dass sie ihren Beschwerdebrief an die Union Commerciale von ihrer Mail-Adresse des Familienministeriums verschickt hat. Einen Interessenkonflikt sieht sie allerdings nicht.

Nachdem am Wochenende  bekannt geworden war, dass sie sich in ihrer Funktion als Familienministerin via E-Mail beim Geschäftsverband der Stadt Luxemburg wegen der Trambaustelle beschwert hatte, reagierte Corinne Cahen am Montag auf Facebook. Sie bedauere, dass sie sich von ihrer offiziellen Mail-Adresse des Familienministeriums zu Wort gemeldet habe, schreibt sie sowohl auf ihrem privaten als auch auf ihrem Regierungsaccount.

Es sei ihr nicht um den eigenen  Familienbetrieb gegangen, sondern vielmehr um die Geschäftswelt im Bahnhofsviertel ganz allgemein: "A mengem Mail ass et mir em d’Geschäfter generell op der Gare gaangen an eben net em de Buttek vu menger Famill, wéi een onschwéier kann noliesen." Weiter heißt es in ihrem Post:  "De Contenu vum Bréif huet näischt mat menger politescher Funktioun ze dinn an dat geet aus dem Text och ervir." Sie habe die Geschäftsleitung des Familienunternehmens sofort abgegeben, als sie 2013 in die Regierung berufen worden sei.


PK Koalitionsverhandlungen - Corinne Cahen - Foto : Pierre Matgé/Pierre Matgé
Corinne Cahen beschwert sich als Familienministerin beim Geschäftsverband
Als Familienministerin nutzt Corinne Cahen ihre offizielle Mail-Adresse der Regierung, um sich beim Geschäftsverband wegen der Trambaustelle zu beschweren. In dem Brief geht sie auf die schwierige Situation im eigenen Familienunternehmen ein.

Cahen bleibt allerdings bei ihrer Kritik. Sie stehe auch weiterhin zu dem, was sie am 11. April in der Mail geschrieben habe, heißt es in ihrem Post. Sie mache sich große Sorgen um die Geschäfte im Bahnhofsviertel, die wegen der Trambaustelle zu leiden hätten. Deshalb habe sie der Union Commerciale de la Ville de Luxembourg (UCVL)  "konstruktive Vorschläge" unterbreitet. Sie würde nicht nur über Probleme diskutieren, sondern sich auch Gedenken machen, wie man sie lösen könne.


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