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Immobilienpreise um elf Prozent gestiegen
Politik 2 Min. 08.04.2020 Aus unserem online-Archiv

Immobilienpreise um elf Prozent gestiegen

Die Immobilienpreise in Luxemburg sind Ende 2019 im Vergleich zum Vorjahr um elf Prozent gestiegen.

Immobilienpreise um elf Prozent gestiegen

Die Immobilienpreise in Luxemburg sind Ende 2019 im Vergleich zum Vorjahr um elf Prozent gestiegen.
Foto: Guy Wolff
Politik 2 Min. 08.04.2020 Aus unserem online-Archiv

Immobilienpreise um elf Prozent gestiegen

Michèle GANTENBEIN
Michèle GANTENBEIN
Zwischen dem vierten Quartal 2018 und dem vierten Quartal 2019 sind die Wohnungspreise in Luxemburg um elf Prozent gestiegen. Diese Zahlen hat der Statec am Mittwoch veröffentlicht.

Zwischen dem 4. Quartal 2018 und dem 4. Quartal 2019 sind die Wohnungspreise um elf Prozent gestiegen. Neue Wohnungen sind im Schnitt 15 bis 20 Prozent teurer als bestehende. Diese Zahlen wurden vom Obervatoire de l'habitat erhoben und in der Aprilausgabe "Le logement en chiffres" veröffentlicht.  Zum Vergleich: zwischen dem 2. Quartal 2018 und 2019 war es eine Steigerung von 11,4 Prozent.  

Die Preise von bestehenden Wohnungen sind im Schnitt um 12,1 Prozent gestiegen, neue Wohnungen sind um 12,4 Prozent teurer geworden. Bestehende Häuser sind um 9,1 Prozent teurer geworden. Interessant auch: Es wurden weniger bestehende Wohnungen verkauft. Die Zahl der Transaktionen ist um 22 Prozent zurückgegangen. Bei den neuen Wohnungen ist ein Zuwachs der Transaktionen von 13,8 Prozent zu verzeichnen.


Die Immobilienpreise sind zwischen 2018 und 2019 stärker gestiegen als in den Jahren zuvor.
Statec: Immobilienpreise steigen unaufhaltsam
Zwischen dem 2. Quartal 2018 und dem 2. Quartal 2019 sind die Verkaufspreise von Immobilien um 11,4 Prozent gestiegen. Diese Zahlen hat der Statec am Montag veröffentlicht.

6.057 Euro pro Quadratmeter bezahlte ein Käufer im Schnitt für eine bestehende Wohnung im besagten Zeitraum. Für eine neue Wohnung lag der Quadratmeterpreis im Schnitt bei 7.145 Euro. Im Kanton Luxemburg sind die Preise weitaus höher als in den anderen Regionen des Landes: 8.495 Euro pro Quadratmeter für eine bestehende Wohnung und 9.203 Euro für eine neue Wohnung. 

Im Schnitt mussten Käufer für ein Einfamilienhaus 789.474 Euro ausgeben. Ein Haus im Kanton Luxemburg kostete im Schnitt 1,2 Millionen Euro, doppelt so viel wie im Norden. 

Preisentwicklung von Bauland

Noch stärker als die Wohnungspreise sind die Preise für Bauland gestiegen. Zwischen 2010 und 2019 ist es eine Steigerung um 83,3 Prozent (sieben Prozent pro Jahr). Bei den bestehenden Wohnungen ist es eine Steigerung von 61,8 Prozent, bei neuen Wohnungen von 65,3 Prozent. Der Statec schlussfolgert daraus, dass die hohen Immobilienpreise weniger einer Steigerung der Baukosten als vielmehr einer Steigerung der Grundstückspreise geschuldet sind. 

Die Grundstückspreise sind ganz besonders stark zwischen 2018 und 2019 gestiegen (+12,2 Prozent), zwischen 2017 und 2018 war es eine Steigerung von 8,5 Prozent.

Am 1. März 2020 zählte Luxemburg 244.230 Wohneinheiten in insgesamt 146.664 Gebäuden. Die Einfamilienhäuser machen 49,7 Prozent des ganzen Wohnbestands aus. Es gibt also etwas mehr Appartements als Einfamilienhäuser. 

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