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Hohe Ablehnung im Norden
Politik 07.06.2015 Aus unserem online-Archiv
Stimmenverhältnisse in den Gemeinden

Hohe Ablehnung im Norden

Stimmenverhältnisse in den Gemeinden

Hohe Ablehnung im Norden

Politik 07.06.2015 Aus unserem online-Archiv
Stimmenverhältnisse in den Gemeinden

Hohe Ablehnung im Norden

78,02 Prozent, über drei Viertel der Stimmen. Klarer hätte der Wähler seine Ablehnung in punkto Ausländerwahlrecht nicht ausdrücken können. Auf Ebene der Gemeinden gibt es durchaus Unterschiede, mit einer Ausnahme.

(rar) - 78,02 Prozent, über drei Viertel der Stimmen. Klarer hätte der Wähler seine Ablehnung in punkto Ausländerwahlrecht nicht ausdrücken können. Dabei ist dieser Wert ein nationaler Durchschnitt. Auf Ebene der Gemeinden gibt es durchaus Unterschiede, wenn auch innerhalb einer schmalen Spannweite.

Die große Ausnahme bildet die Hauptstadt. In Luxemburg sind "nur" 67 Prozent der Wähler gegen die von der Regierung vorgeschlagene Idee, Ausländern unter bestimmten Bedingungen das aktive Wahlrecht zu gewähren.

Sechs Randgemeinden der Hauptstadt folgen dicht auf: Niederanven (knapp 71%), Strassen und Kopstal (71%), Walferdingen (71,68%), Schüttringen und Mamer (72%). 

Die höchste Ablehnung des Ausländerwahlrechts gibt es neben Reisdorf (87,3 Prozent Ablehnung) im Norden des Landes mit Wintger (87,21%) und Kiischpelt (87,09%). 

Auch in den Regionen zeigen sich die Unterschiede: Der Bezirk Zentrum weist bei der zweiten Frage eine Ablehnung von 72 Prozent auf, der Osten knapp 80 Prozent, der Norden 82,5 Prozent und der Süden 79,5 Prozent.