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Historikerstreit à la luxembourgeoise
Politik 5 Min. 29.10.2015 Aus unserem online-Archiv
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Artuso-Bericht in der Diskussion

Historikerstreit à la luxembourgeoise

Charles Barthel (links) und Vincent Artuso (rechts) stehen im Zentrum der aktuellen Historiker-Kontroverse.
Artuso-Bericht in der Diskussion

Historikerstreit à la luxembourgeoise

Charles Barthel (links) und Vincent Artuso (rechts) stehen im Zentrum der aktuellen Historiker-Kontroverse.
Fotos: Anouk Antony/Guy Jallay
Politik 5 Min. 29.10.2015 Aus unserem online-Archiv
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Artuso-Bericht in der Diskussion

Historikerstreit à la luxembourgeoise

Die Debatte über den Artuso-Bericht hat an Fahrt aufgenommen. Vordergründig geht es dabei um die Bewertung des im Februar dieses Jahres vorgestellten Berichts über die "Judenfrage" in Luxemburg. Eigentlich geht es aber um die grundsätzliche Frage, wer die historische Deutungshoheit im Land hat.

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Lesen Sie mehr zu diesem Thema

Die "Judenfrage" in Luxemburg
Der renommierte Historiker Charles Barthel fragt, ob der „Artuso-Bericht“ über die "Judenfrage" in Luxemburg vor und während des Zweiten Weltkrieges das Prädikat „Meilenstein der Historiografie“ verdient.
Rapport Artuso, Foto Lex Kleren
Nur wenige Bürger können mit dem Begriff "Artuso-Bericht" etwas anfangen. Laut Politmonitor geben 58 Prozent der Befragten an, noch nichts von dem Dokument gehört zu haben.
Februar 2015: Vincent Artuso legt seinen Bericht vor; links Premier Xavier Bettel.
Parlament und Regierung werden sich bei der jüdischen Gemeinde für das Leid, das den Juden in Luxemburg im Zweiten Weltkrieg zugefügt wurde, offiziell entschuldigen.
Nach der Auswertung des Artuso-Berichts wird sich das Parlament offiziell bei der jüdischen Gemeinde entschuldigen.
Kollaboration im Zweiten Weltkrieg
Am Donnerstag haben sich der parlamentarische Verfassungsausschuss und die Präsidentenkonferenz mit dem Artuso-Bericht zur Kollaboration im Zweiten Weltkrieg befasst. befasst. Auch nach zweieinhalb Stunden blieben viele Fragen offen.
Der Bericht des Historikers Vincent Artuso ist am Donnerstag Thema unter den Mitgliedern des Verfassungsausschusses.
Ein Mann mit markanter Brille, 34 Jahre alt, Historiker von Beruf. Vincent Artuso stand am Dienstag im Rampenlicht, als er einen Bericht vorlegte, der Luxemburgs Rolle im Zweiten Weltkrieg neu beleuchtet. Ein Interview über einen Karriere-Höhepunkt, dem eine ungewisse Zukunft folgt.
Vincent Artuso hat sich bereits in seiner Doktorarbeit mit der Kollaboration in Luxemburg beschäftigt. In einem Forschungsprojekt, das zwischen der Universität Luxemburg und der Regierung vereinbart worden war, widmete er sich erneut dem Thema.