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Grüne Abgeordnete erkundigen sich über Vergabe von Forschungsgeldern
Politik 12.09.2019

Grüne Abgeordnete erkundigen sich über Vergabe von Forschungsgeldern

Die Universität Luxemburg gilt als eine der wichtigsten Forschungseinrichtungen hierzulande.

Grüne Abgeordnete erkundigen sich über Vergabe von Forschungsgeldern

Die Universität Luxemburg gilt als eine der wichtigsten Forschungseinrichtungen hierzulande.
Foto: Claude Piscitelli
Politik 12.09.2019

Grüne Abgeordnete erkundigen sich über Vergabe von Forschungsgeldern

Glenn SCHWALLER
Glenn SCHWALLER
Die beiden grünen Politiker Djuna Bernard und Marc Hansen erkundigten sich in einer parlamentarischen Frage über den Prozess der Vergabe von staatlichen Forschungsgeldern hierzulande.

In der parlamentarischen Anfrage ging es zentral um die Frage, wie die Rolle des "Fonds national de la recherche" (FNR) im Zuge der nationalen Forschungspolitik zu bewerten sei. So geht aus der Antwort Meischs hervor, dass das Ministerium sich bei der Vergabe von Forschungsgeldern auf die Expertise des FRN stütze. Dieser bewerte die jeweiligen Projekte und ordne sie im Sinne einer übergreifenden nationalen Strategie einer bestimmten Prioritätsstufe zu. 

Projekte, die als prioritär eingestuft werden, können demnach von entsprechenden finanziellen Unterstützungen profitieren. Meisch betont in seiner Antwort jedoch, dass die Autonomie der jeweiligen Forschungseinrichtungen dadurch nicht eingeschränkt würde. 

Keine Bevorteilung 

Auf die Frage hin, ob das "Luxembourg centre for contemporary and digital history" (C2DH) auf Kosten anderer Initiativen bevorzugt werde, erklärt der DP-Politiker, dass auf Vorschlag des FNR hin die Entscheidung getroffen wurde, die Forschungen mit Bezug auf nationale und europäische Zeitgeschichte stärker zu unterstützen. Von dieser Entscheidung profitiere jedoch nicht nur das C2DH, welches der Universität Luxemburg untergeordnet ist, sondern auch andere Initiativen, die auf diesem Feld aktiv sind. 


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Auch gibt der Bildungsminister nähere Kenntnisse zur Bewertung der Kriterien für die Vergabe von staatlichen Forschungsgeldern. So werden die Projekte zunächst auf ihre allgemeine Förderfähigkeit hin geprüft und müssen anschließend unter anderem eine Prüfung durch internationale Experten auf dem jeweiligen Gebiet durchlaufen. 

Zudem gibt Meisch weitere Informationen über die Forschungsfelder, die am stärksten von den Fördergeldern profitieren. Dazu gehören unter anderem die Bereiche des nachhaltigen Umgangs mit den natürlichen Ressourcen sowie der gesellschaftlichen Herausforderungen hierzulande. 



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