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Großherzoglicher Hof: Keine Staatsvisite in Kuba
Großherzogin Maria Teresa wuchs in Havana auf.

Großherzoglicher Hof: Keine Staatsvisite in Kuba

Foto: Claude Piscitelli
Großherzogin Maria Teresa wuchs in Havana auf.
Politik 27.07.2016

Großherzoglicher Hof: Keine Staatsvisite in Kuba

Maxime LEMMER
Das großherzogliche Paar plant in den kommenden Monaten keine Staatsvisite in Kuba. Der großherzogliche Hof hat einen entsprechende Medienbericht dementiert.

(ml) - In seiner Mittwoch-Ausgabe hatte das "Tageblatt" darüber berichtet, dass Großherzog Henri und seine Gattin Maria Teresa eine erste offizielle Staatsvisite in Kuba planen würden. Erste diplomatische Anstrengungen seien bereits unternommen worden, so die Zeitung, die sich auf gut informierte Quellen berief.

Der Besuch werde wahrscheinlich im März oder im April kommenden Jahres stattfinden. Nach einigen privaten Abstechern sei diese Staatsvisite "eine Art offizielle Rückkehr" der Großherzogin Marie Teresa in ihre Heimat, hieß es weiter. Im Zuge der Revolution verließ die gebürtige Kubanerin im Alter von dreieinhalb Jahren ihr Heimatland und zog mit ihren Eltern nach Genf, wo sie Großherzog Henri kennenlernte.

"Der großherzogliche Hof dementiert, dass im Frühling 2017 eine Staatsvisite in Kuba vorgesehen ist", sagte Pressesprecherin Monique Feidt auf Nachfrage des "Luxemburger Wort". Mittelfristig könne man sich jedoch einen offiziellen Besuch auf der Karibikinsel vorstellen, fügte Feidt hinzu. Zuvor müsse die Regierung einige Dossiers mit den kubanischen Behörden abschließen. Nähere Einzelheiten waren nicht zu erfahren. Dies sei Angelegenheit der Regierung.


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