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Gewinner und Verlierer: Neue Gesichter und Abschied von der Chamber
Politik 15.10.2018

Gewinner und Verlierer: Neue Gesichter und Abschied von der Chamber

Georges Mischo (CSV) ist neu in der Chamber, für Lydia Mutsch (LSAP) reichte es bei den Wahlen nicht.

Gewinner und Verlierer: Neue Gesichter und Abschied von der Chamber

Georges Mischo (CSV) ist neu in der Chamber, für Lydia Mutsch (LSAP) reichte es bei den Wahlen nicht.
Fotos: Guy Jallay, Steve Eastwood
Politik 15.10.2018

Gewinner und Verlierer: Neue Gesichter und Abschied von der Chamber

Volker BINGENHEIMER
Volker BINGENHEIMER
Mehrere junge Kandidaten ziehen nach der Wahl in die neu formierte Abgeordnetenkammer ein. Für einige langjährige Politiker heißt es Abschied nehmen.

Viele junge Politiker haben die Hürde genommen und sich einen Sitz in der Chamber gesichert. Dazu gehören die zwei Piraten Sven Clement für den Bezirk Zentrum und Marc Goergen im Süden. Für die CSV schafft Georges Mischo, seit Kurzem Bürgermeister von Esch/Alzette, den Sprung ins Parlament. Auch seine Parteikollegen Viviane Reding und Paul Galles errangen ein Mandat.

Bei Déi Gréng sind François Benoy und Charles Margue erstmals dabei. Der ADR-Kandidat Jeff Engelen aus dem Bezirk Norden bekam ebenfalls zum ersten Mal ein Mandat.

Sitz in der Chamber verpasst

Federn lassen musste die LSAP, bei der teils Regierungsmitglieder nicht mehr in die Chamber gewählt wurden. So verpasste Gesundheitsministerin Lydia Mutsch genauso einen Sitz wie die Staatssekretärin im Wirtschaftsministerium Francine Closener. Auch für Tess Burton, Cécile Hemmen, Franz Fayot, Claudia Dall'Agnol, Simone Asselborn-Bintz, Claude Haagen und Taina Bofferding reichte es nicht. Besonders bitter: Generalsekretär Yves Cruchten verlor ebenfalls sein Mandat.

Bei der DP kamen Wohnungsbauminister Marc Hansen und der Fraktionschef Eugène Berger nicht mehr in die Chamber. Außerdem sind von der DP nicht mehr dabei: Frank Colabianchi, Joëlle Elvinger, Gusty Graas, Claude Lamberty und Edy Mertens.

Bei Déi Gréng verpassten Gérard Anzia, Henri Kox einen direkten Sitz. Fraktionspräsidentin Viviane Loschetter war nicht mehr angetreten.

Bei einer Neuauflage der Dreierkoalition könnten einige der Letztgenannten doch noch einen Parlamentssitz bekommen, wenn sie für einen Minister aus ihrem Wahlbezirk nachrücken.

In der CSV verpasste Generalsekretär Laurent Zeimet den Sitz in der Chamber, genauso wie seine Parteikolleginnen Sylvie Andrich-Duval und Martine Mergen. Paul-Henri Meyers und Marcel Oberweis kandidierten nicht mehr. 


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