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Gesundheit: 1,75 Milliarden Euro für die Krankenhäuser
Politik 04.11.2014

Gesundheit: 1,75 Milliarden Euro für die Krankenhäuser

In den Krankenhäusern werden in den nächsten zwei Jahren 16,9 Millionen Euro eingespart.

Gesundheit: 1,75 Milliarden Euro für die Krankenhäuser

In den Krankenhäusern werden in den nächsten zwei Jahren 16,9 Millionen Euro eingespart.
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Politik 04.11.2014

Gesundheit: 1,75 Milliarden Euro für die Krankenhäuser

Der Staat stellt den Krankenhäusern in den kommenden zwei Jahren 1,75 Milliarden Euro zur Verfügung. Dies bestätigten die Minister Schneider und Mutsch am Dienstagmorgen.

(ml) - Sozialminister Romain Schneider (LSAP) und Gesundheitsministerin Lydia Mutsch (LSAP)  stellten am Dienstagmorgen den Mitgliedern der parlamentarischen Gesundheitskommission die Finanzaustattung der Krankenhäuser für die kommenden zwei Jahre vor. Die Zahlen beruhen auf Schätzungen der Ausgaben, die die Krankenhäuser dieses Jahr hatten. 

Die Regierung will im kommenden Jahr den Krankenhäusern insgesamt 863,1 Millionen Euro zur Verfügung stellen. Dies stellt eine Erhöhung von vier Prozent im Vergleich zu 2014 dar. 2016 belaufen sich die finanziellen Mittel der Spitäler auf 889 Millionen Euro, was einer Steigerung von drei Prozent entspricht.

Durch die von der neuen Regierung eingeleiteten Sparmaßnahmen können in den nächsten zwei Jahren 16,9 Millionen Euro eingespart werden. Die neue Finanzausstattung ist die zweite dieser Art. Mit Ausnahme der Ärztegebühren sind darin sämtliche Kosten inbegriffen, die auf die Krankenhäuser entfallen. Die erste "enveloppe financière" war bereits im Jahr 2012 vorgestellt worden.

2016 werden die Ausgaben der Kliniken etwas weniger schnell wachsen als 2015. Einer der Gründe dafür ist, dass im Rahmen des nationalen Spitalplans, der vor kurzem vorgestellt wurde, die Synergien zwischen den Krankenhäusern verstärkt werden. Auch sollen die Kliniken noch mehr angespornt werden, ihre Produkte gemeinsam einzukaufen, um die Kosten zu drosseln. Des Weiteren werden in der Informatik und im energetischen Bereich weitere Anstrengungen unternommen, um Geld zu sparen, betonte Minister Schneider.

Ecole médicale in der Schwebe

Nicht gewusst ist, ob die Schaffung einer sogenannten école médicale jemals Wirklichkeit sein wird. Cécile Hemmen, die Vorsitzende der parlamentarischen Gesundheitskommission, betonte, dass derzeit Studien durchgeführt werden, um zu überprüfen, ob dieses Vorhaben machbar ist und welche finanzielle  Auswirkungen es haben würde.

Erst danach wird die Regierung eine Entscheidung treffen. Der Denkprozess wird in den kommenden zwei Jahren nicht abgeschlossen. Die medizinische Schule ist jedenfalls nicht Bestandteil der finanziellen Mittel, die den Kliniken 2015 und 2016 zur Verfügung gestellt werden.


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