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Genehmigungspflicht für Maikränze? Dieschbourg dementiert
Politik 29.04.2019 Aus unserem online-Archiv

Genehmigungspflicht für Maikränze? Dieschbourg dementiert

Der Brauch des Maikranz-Flechtens ist mehrere hundert Jahre alt.

Genehmigungspflicht für Maikränze? Dieschbourg dementiert

Der Brauch des Maikranz-Flechtens ist mehrere hundert Jahre alt.
Bild: mywort.lu
Politik 29.04.2019 Aus unserem online-Archiv

Genehmigungspflicht für Maikränze? Dieschbourg dementiert

Umweltministerin reagiert auf Gerüchte zur Maikranz-Tradition in Luxemburg.

(jt) - War da was im Busch? Umweltministerin Carole Dieschbourg (Déi Gréng) hat am Montag auf Gerüchte über angeblich verschärfte Regeln für die Tradition des Maikranz-Flechtens reagiert. 

In einem Leserbrief an das "Luxemburger Wort" vom Montag hatte der Verfasser behauptet, dass "laut dem neuen Naturschutzgesetz" alle Vereine nun eine ministerielle Genehmigung anfragen müssten, um Maikränze im Wald zu flechten. Auszüge aus dem Brief wurden anschließend intensiv über soziale Medien diskutiert. Dieschbourg ist nun um Klarstellung bemüht.

"Der 1. Mai steht vor der Tür. Falls Sie einen Maikranz basteln sollten: Natürlich brauchen Sie dafür keine Genehmigung. Das war immer so und wird auch so bleiben", betont die Umweltministerin auf Twitter. "Genéisst eise schéine Bësch - a loosst Iech keng ophänken (ausser engem Meekranz)!"

Um das Frühjahr zu begrüßen, werden in vielen Gemeinden im Großherzogtum sogenannte Maikränze gebunden. Die freiwilligen Flechter treffen sich am 1. Mai frühmorgens im Wald, um junge Äste zu schneiden und sie zu einem Ring zusammenzufügen. Anschließend werden die "Meekränz" zurück in die Dörfer und Städte gebracht und an Haustüren und Fassaden aufgehängt. Der Feiertagsbrauch endet meistens mit einem gemütlichen Zusammensein bei einer Brotzeit und dem ein oder anderen Glas Wein. 


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