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Gedenkkultur: Erinnern für die Zukunft
Politik 6 Min. 28.01.2020
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Gedenkkultur: Erinnern für die Zukunft

Seit 1946 findet der nationale Gedenktag statt: Armeeminister François Bausch, Premier Xavier Bettel, der Präsident der Abgeordnetenkammer Fernand Etgen und der Schöffe der Stadt Luxemburg, Serge Wilmes (v.l.n.r.), bei Feierlichkeiten am 13. Oktober 2019.

Gedenkkultur: Erinnern für die Zukunft

Seit 1946 findet der nationale Gedenktag statt: Armeeminister François Bausch, Premier Xavier Bettel, der Präsident der Abgeordnetenkammer Fernand Etgen und der Schöffe der Stadt Luxemburg, Serge Wilmes (v.l.n.r.), bei Feierlichkeiten am 13. Oktober 2019.
Foto: Anouk Antony/LW-Archiv
Politik 6 Min. 28.01.2020
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Gedenkkultur: Erinnern für die Zukunft

Maximilian RICHARD
Maximilian RICHARD
Je tiefer die Verbrechen des NS-Regimes in die Vergangenheit zurücksinken, desto schwächer wird die Stimme der Zeitzeugen. Ist ein Erinnern ohne sie möglich?

Die meisten von ihnen sind nicht mehr unter uns. Ob Täter oder Opfer, die Generation, die den Aufstieg des NS-Regimes und die damit verbundenen Verbrechen miterlebt hat, stirbt allmählich aus. Das Unausweichliche, das Verschwinden der Zeitzeugen bedroht die Gedenkkultur, die Erinnerung daran, zu welchen Taten der Mensch fähig ist, wenn blinder Hass ihn packt. Die Toten des Zweiten Weltkriegs, der Holocaust, das „Nie wieder“ einfach vergessen?

„Mir ass net baang“, sagt Guy Dockendorf ...

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