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Galadinner im großherzoglichen Palais
Politik 14 16.10.2019

Galadinner im großherzoglichen Palais

Großherzog Henri betonte bei dem Dinner die enge Partnerschaft der Nachbarländer Belgien und Luxemburg.

Galadinner im großherzoglichen Palais

Großherzog Henri betonte bei dem Dinner die enge Partnerschaft der Nachbarländer Belgien und Luxemburg.
Foto: Cour grand-ducale/Sophie Margue
Politik 14 16.10.2019

Galadinner im großherzoglichen Palais

Das belgische Königspaar nahm am Dienstagabend auf Einladung von Großherzog Henri und Großherzogin Maria Teresa an einem Staatsbankett im Palais teil.

(jt/fh) - Nach dem ersten Tag ihres Staatsbesuchs in Luxemburg warfen sich die Monarchen in Schale: Auf Einladung von Großherzog Henri und Großherzogin Maria Teresa begaben sich der belgische König Philippe und seine Ehefrau Königin Mathilde am Dienstagabend zu einem Galadinner in das großherzogliche Palais.

Auch Erbgroßherzog Guillaume und Erbgroßherzogin Stéphanie sowie ranghohe Regierungs- und Parlamentsvertreter saßen am prachtvoll gedeckten Abendtisch. 

König Philippe bedankte sich beim Staatsbankett im Palast für den warmherzigen Empfang im Großherzogtum, der ihn und seine Delegation an ein großes Familientreffen denken lasse. Er erinnerte an den vor rund sechs Monaten verstorbenen Großherzog Jean und an Großherzogin Joséphine-Charlotte, seine Tante. Der belgische Staatschef plädierte dafür, dem Projekt Europa neues Leben einzuhauchen. „Unsere Institutionen brauchen den erneuerten Enthusiasmus der Bürger.“ 

Vertrauen könne nur durch besondere Beziehungen zwischen Menschen wachsen, tagtäglich, spontan und über Institutionen, deren eigentliches Ziel dies sei. „Dazu soll unser Besuch beitragen.“ 



Regnerischer Auftakt eines Staatsbesuchs
Bis Donnerstag besucht das belgische Königspaar Luxemburg im Rahmen einer Staatsvisite.

Großherzog Henri – ein Cousin des belgischen Monarchen –  wies darauf hin, dass sowohl Belgien als auch Luxemburg auf die Zusammenarbeit mit Nachbarstaaten setzten und eine multilaterale Vorgehensweise verteidigten. Die Partnerschaft habe aus den beiden Ländern eine „Schicksalsgemeinschaft“ gemacht. 

Lange Zeit sei sie durch die Benutzung einer gemeinsamen Währung oder eine Wirtschafts- und Zollunion geprägt gewesen. Heutzutage öffneten sich neue Kooperationsfelder, die es erlaubten, die bestehende Zusammenarbeit zu festigen und den Fortschritt und die Innovation zu stimulieren. Dies mit dem Ziel, ein nachhaltiges Wachstum zu sichern, das die Umwelt viel stärker respektiere.

Das Programm des Staatsbesuchs vom Mittwoch:

  • Besuch der Kaserne in Diekirch
  • Besuch des Satellitenunternehmens SES in Betzdorf
  • Besuch der Ausstellung "100 ans Ostbelgien" im Schloss Burglinster
  • Besuch des Uni-Campus in Esch-Belval
  • Besuch eines Symposiums zum Thema Weltraum in der Abtei Neumünster
  • Besuch eines Konzerts von Laureaten des Concours musical Reine Elisabeth zusammen mit dem Philharmonischen Orchester Luxemburg in der Philharmonie

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