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Für eine Reform des Wahlsystems
In Luxemburg hat nicht jede Wählerstimme das gleiche Gewicht auf den Wahlausgang. Schuld an dieser Verzerrung ist das veraltete Wahlsystem.

Für eine Reform des Wahlsystems

Foto: Pierre Matgé
In Luxemburg hat nicht jede Wählerstimme das gleiche Gewicht auf den Wahlausgang. Schuld an dieser Verzerrung ist das veraltete Wahlsystem.
Politik 5 Min. 20.10.2018

Für eine Reform des Wahlsystems

Patrick BESCH
Patrick BESCH
Nach jedem Wahlgang werden die gleichen Stimmen laut: Das Wahlsystem ist nicht mehr zeitgemäß und ungerecht. Tatsächlich ist das luxemburgische Wahlsystem aus mehreren Gründen ungrecht.

Die Erkenntnis, dass das luxemburgische Wahlsystem nicht gerecht ist, ist nicht neu. Die Wahlen von 1964 und 1979 liefern Beispiele, wie paradox das Wahlsystem ist.

Mit 21,3 Prozent der landesweiten Stimmen erreichte die DP 1979 15 Sitze im Parlament, die LSAP hingegen erhielt mit 24,3 Prozent der Stimmen nur 14 Mandate.

Auch 1964 spiegelte die Sitzvergabe in der Chamber nicht die landesweite Stimmvergabe wieder: Während es für die CSV mit 33,28 Prozent der Stimmen zu 24 Sitzen reichte, musste sich die LSAP, trotz eines besseren Resultats – die Sozialisten erhielten 37,68 Prozent der Stimmen – mit einem Sitz weniger im Parlament begnügen ...

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