Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Für April erwartete Indextranche wird die letzte in diesem Jahr sein
Politik 23.03.2022 Aus unserem online-Archiv
Energie-Tripartite

Für April erwartete Indextranche wird die letzte in diesem Jahr sein

Die Gespräche seien gut verlaufen und konstruktiv gewesen, so der Premier am Mittwochabend vor der Presse.
Energie-Tripartite

Für April erwartete Indextranche wird die letzte in diesem Jahr sein

Die Gespräche seien gut verlaufen und konstruktiv gewesen, so der Premier am Mittwochabend vor der Presse.
Foto: Gerry Huberty
Politik 23.03.2022 Aus unserem online-Archiv
Energie-Tripartite

Für April erwartete Indextranche wird die letzte in diesem Jahr sein

Die Regierung und die Sozialpartner haben sich bei einer Verhandlungsrunde über die Energiekrise auf wichtige Eckpunkte geeinigt.

(TJ) – Gemeinsam mit den Sozialpartnern und den Vize-Premierministern Paulette Lenert und François Bausch trat Regierungschef Xavier Bettel am Mittwoch nach zwei Tage langen Verhandlungen vor die Presse.

„Das Indexsystem wird nicht infrage gestellt“, so Bettel einleitend. Das System garantiere den sozialen Frieden. Die Tranche, die aller Voraussicht nach im April fällt, soll ausbezahlt werden, so Bettel.

Allerdings habe man sich auf eine Verschiebung einer möglicherweise im August fälligen weiteren Tranche geeinigt. „Mehrere Indextranchen stellen für Betriebe eine Belastung dar“, so der Premier. Für das Patronat wären die hohen Energiepreise, gekoppelt mit einer dritten Indextranche innerhalb von zehn Monaten, nur schwer zu verkraften. 

Steuerkredite für Geringverdiener

Die potenzielle August-Tranche soll bis in den Monat April 2023 verschoben werden. Sozial schwachen Menschen soll übergangsweise mit Steuerkrediten unter die Arme gegriffen werden.


Lokales, Illustration, Sprit, teuere Spritpreise, Spritkosten, Tankfüllung Foto: Anouk Antony/Luxemburger Wort
Die Tripartite und die heikle Frage des Index
Am Dienstag sprechen Regierung und Sozialpartner über die Entwicklung der Energiepreise. Dabei geht es auch um einen politischen Dauerbrenner.

Diese Vorgehensweise will man auch im kommenden Jahr beibehalten: Würden 2023 zwei Indextranchen fällig werden, so würde erneut eine davon ins folgende Jahr aufgeschoben werden. Dies soll den Betrieben auch künftig eine allzu starke Belastung ersparen.

Bis zum 31. Juli soll die Steuerlast auf Benzin und Diesel um sieben Cent herabgesetzt werden, um einen Teil der Mehrkosten für Verbraucher abzufedern.

Kommenden Donnerstag will die Tripartite sich erneut treffen. Bis dahin sollen Details ausgearbeitet und entsprechende Berechnungen angestellt werden. Bettel zeigte sich zuversichtlich, dass man bei diesem Treffen auch ein entsprechendes Abkommen unterschreiben kann.

Die Gewerkschaftsseite hatte vor einer Manipulierung des Indexsystems im Ganzen gewarnt – mit dem Aufschieben kann man leben.
Die Gewerkschaftsseite hatte vor einer Manipulierung des Indexsystems im Ganzen gewarnt – mit dem Aufschieben kann man leben.
Foto: Gerry Huberty


Folgen Sie uns auf Facebook, Twitter und Instagram und abonnieren Sie unseren Newsletter.


Lesen Sie mehr zu diesem Thema