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Was wir nach sieben Jahren Fuchsschonung wissen
Politik 11 Min. 26.05.2022
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Fuchsjagdverbot

Was wir nach sieben Jahren Fuchsschonung wissen

Luxemburg geht bei der Untersuchung von Füchsen auf den Fuchsbandwurm wenig wissenschaftlich vor.
Fuchsjagdverbot

Was wir nach sieben Jahren Fuchsschonung wissen

Luxemburg geht bei der Untersuchung von Füchsen auf den Fuchsbandwurm wenig wissenschaftlich vor.
Foto: Shutterstock
Politik 11 Min. 26.05.2022
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Fuchsjagdverbot

Was wir nach sieben Jahren Fuchsschonung wissen

Michèle GANTENBEIN
Michèle GANTENBEIN
Seit 2015 gilt das Fuchsjagdverbot. Was wissen wir heute über die Entwicklung des Bestands und des Fuchsbandwurms? Nichts Genaues, lautet die Antwort.
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Die Naturverwaltung geht davon aus, dass es sich um das aggressive Tier handelt. Dieses wird nun auf Krankheiten untersucht.
Füchse tragen nicht zur Zerstörung der Biodiversität bei, so Umweltministerin Carole Dieschbourg.
Seit Einführung des Fuchsjagdverbots wird vor allem von der Jägerschaft immer wieder das Infektionsrisiko durch den Fuchsbandwurm beim Menschen angeführt, um die Jagd wieder aufzunehmen. Eine neue Studie belegt, warum das Argument nicht mehr haltbar ist.
Füchse im urbanen Umfeld stellen entgegen einer landläufigen Meinung ein geringeres Risiko dar, Menschen mit dem Fuchsbandwurms zu infizieren, da sie seltener den Erreger tragen als ihre Artgenossen vom Lande.
Die Jagd ist kein Mittel, um den Fuchsbandwurm zu bekämpfen. Zu diesem Schluss kommt eine französische Studie. Laut der CSV-Abgeordneten Martine Hansen gebe es aber Zweifel an Aussagekraft dieser Studie.
Er bleibt ein Streitobjekt zwischen Jagdlobby und Tierschützern: der Fuchs.
Experten und Leser berichten
Der Fuchs ist in Luxemburg allgegenwärtig. Doch wie lebt man am besten mit dem Tier, das auch gefährliche Krankheiten übertragen kann? Experten geben Auskunft und Leser aus dem ganzen Land erzählen von ihren Erfahrungen mit dem Fuchs.
Der Fuchs gilt nicht nur als listig und schlau, er kann auch gefährliche Krankheiten übertragen. In Luxemburg gibt es Bedenken, dass das Tier nun immer mehr in bewohnte Gebiete vordringt.
Seitdem 2015 das Fuchsjagdverbot eingeführt wurde, wächst die Angst vor dem Tier.
Seit Jahren steigt europaweit die Zahl der Füchse, die mit dem Bandwurm infiziert sind. Doch wie sieht es in Luxemburg aus? Zu welchem Resultat führte die Untersuchung von 134 Tierkadavern vergangenes Jahr?
Seit 2015 dürfen hierzulande in den Wäldern und Feldern keine Füchse mehr gejagt werden.
Einfluss des Jagdverbots
Es war die große Befürchtung: Mit dem Ende der Jagd auf den Fuchs würde sich der hochgefährliche Fuchsbandwurm ausbreiten. Nach ersten Erkenntnissen ist dem nicht so.
Füchse werden zu Unrecht als Wirtstiere des Bandwurms gefürchtet.
Mouvement ecologique zum Fuchsjagdverbot
Nach der Verlängerung des Jagdverbotes auf den Fuchs begrüßt der Mouvement écologique diese Entscheidung. Für die Umweltorganisation gibt es keine Gründe, den Fuchs zu bejagen.
Der "Renert" darf ein weiteres Jahr in Ruhe leben.