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Fuchsbejagung: Eine sachliche Betrachtung

Leserbriefe Politik 3 Min. 23.02.2015

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Seit Einführung des Fuchsjagdverbots wird vor allem von der Jägerschaft immer wieder das Infektionsrisiko durch den Fuchsbandwurm beim Menschen angeführt, um die Jagd wieder aufzunehmen. Eine neue Studie belegt, warum das Argument nicht mehr haltbar ist.
Füchse im urbanen Umfeld stellen entgegen einer landläufigen Meinung ein geringeres Risiko dar, Menschen mit dem Fuchsbandwurms zu infizieren, da sie seltener den Erreger tragen als ihre Artgenossen vom Lande.
Der Fuchs gilt nicht nur als listig und schlau, er kann auch gefährliche Krankheiten übertragen. In Luxemburg gibt es Bedenken, dass das Tier nun immer mehr in bewohnte Gebiete vordringt.
Seitdem 2015 das Fuchsjagdverbot eingeführt wurde, wächst die Angst vor dem Tier.
Einfluss des Jagdverbots
Es war die große Befürchtung: Mit dem Ende der Jagd auf den Fuchs würde sich der hochgefährliche Fuchsbandwurm ausbreiten. Nach ersten Erkenntnissen ist dem nicht so.
Füchse werden zu Unrecht als Wirtstiere des Bandwurms gefürchtet.
Die Maßnahme seitens der Regierung, für Wildschweine eine begrenzte und für Füchse eine ganzjährige Jagdschonzeit einzuführen, soll hier kurz aus veterinärmedizinischer Sicht beleuchtet werden.
Der Jagdverband FSHCL hat eine Petition gegen das Fuchsjagdverbot initiiert. Die Jäger fürchten mehr Füchse und gefährliche Krankheiten. Doch schon beim Kampf gegen die Tollwut zeigte sich, dass dieser mit der Jagd nicht beizukommen war.
Füchse dürfen ab April in Luxemburg für ein Jahr lang nicht mehr gejagt werden.
Reineke Fuchs ist wieder ein Thema in der Presse, weil die Fuchsjagd in Luxemburg ab April 2015 für ein Jahr verboten wird. Die Jäger und Jägerinnen sind darüber empört und sie wollen weder ihren Jagdtrieb reduzieren noch darauf verzichten, denn sie glauben unser Land wäre ohne Jäger dem Untergang geweiht.
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