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Fonds du logement: Regierung ernennt neuen Präsidenten
Ein Bauprojekt des Fonds du logement in Differdingen.

Fonds du logement: Regierung ernennt neuen Präsidenten

Foto: Claude Piscitelli
Ein Bauprojekt des Fonds du logement in Differdingen.
Politik 28.11.2017

Fonds du logement: Regierung ernennt neuen Präsidenten

Michèle GANTENBEIN
Michèle GANTENBEIN
Die Regierung ernennt diese Woche einen neuen Präsidenten im Fonds du logement. In den kommenden Wochen soll auch der Direktor feststehen.

(mig) - Der Verwaltungsrat des Fonds du logement soll sehr bald einen neuen Vorsitzenden bekommen. Die Ernennung stehe diese Woche auf der Tagesordnung des Kabinetts, sagte Wohnungsbauminister Marc Hansen am Dienstag im Rahmen der Fragestunde im Parlament.

Ab Ende der Woche beginnt die Ausschreibung für den Direktorposten, nachdem der designierte Direktor Pitt Mathieu vor Amtsantritt "aus persönlichen Gründen, die zum Zeitpunkt seiner Kandidatur und Ernennung nicht vorhersehbar waren", wie Hansen Mathieu zitierte, zurückgetreten war.

Die Frist endet in der ersten Januarwoche. Der 13-köpfige Verwaltungsrat wird den künftigen Direktor ernennen.

Vorwürfe, wonach der öffentliche Bauträger seit Monaten gelähmt sei, ließ Hansen nicht gelten. Das Personal sei hoch motiviert und engagiert und habe intensiv gearbeitet.

Seit 2015 seien viele neue Projekte in die Wege geleitet worden, sagte Hansen. Der Minister sprach von über 590 Wohneinheiten in mehreren Gemeinden. Hinzu kämen Teilbebauungspläne (PAP) mit 1.230 Einheiten auf 57 Standorten sowie große Bauprojekte (projets d'envergure) von jeweils 1.000 Wohneinheiten in Wiltz und Düdelingen.

Eine Zwischenbilanz will Hansen nach einem oder anderthalb Jahren nach Inkrafttreten der Reform (1. Juli 2017) vorlegen.

Der Vorsitzende des Verwaltungsrats, Claude Wagner, war Anfang Oktober nach nur drei Monaten Amtszeit von seinem Posten zurückgetreten. Wenige Tage zuvor war Pitt Mathieu zum Direktor ernannt worden. In der Woche des 20. November informierte er den Verwaltungsrat, dass er sein Amt nicht antreten  würde.

 



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