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Flüchtlingszahlen im Juni gesunken
Politik 21.07.2022
Außenministerium

Flüchtlingszahlen im Juni gesunken

Millionen Menschen, vor allem Frauen und Kinder, haben die Ukraine verlassen.
Außenministerium

Flüchtlingszahlen im Juni gesunken

Millionen Menschen, vor allem Frauen und Kinder, haben die Ukraine verlassen.
Foto: AFP
Politik 21.07.2022
Außenministerium

Flüchtlingszahlen im Juni gesunken

Tom RÜDELL
Tom RÜDELL
Sowohl die Anträge auf internationalen als auch die auf vorübergehenden Schutz gehen zurück - zum Teil hat das aber bürokratische Gründe.

Im Juni 2022 haben insgesamt 127 Personen einen Antrag auf das internationale Flüchtlingsstatut gestellt. Im Mai 2022 waren es noch 206, im April 149. Für das ganze erste Halbjahr 2022 kommt die Statistik des Außenministeriums auf 937 Anträge, im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es 500.  

Die meisten der Antragsteller stammen im Juni aus Syrien (45), Eritrea (20) und Afghanistan (18). Aus Syrien kommen im ersten Halbjahr 2022 insgesamt 40 Prozent der Anträge. 

Im Juni 2022 wurden insgesamt 58 Anträge anerkannt. 

Auch Anträge aus der Ukraine gehen zurück

Auch bei den Anträgen auf vorübergehenden Schutz für Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine ist ein deutlicher Rückgang im Vergleich zu den Vormonaten festzustellen. Laut Außenministerium erklärt sich das aber auch daraus, dass eine gewisse Anzahl an Anträgen doppelt eingegangen sei. 


04.05.2022, Mecklenburg-Vorpommern, Schwerin: Ein ukrainischer Reisepass wird in der zentralen Erfassungsstelle für Ukraine-Flüchtlinge in Mecklenburg-Vorpommern für die Ausstellung des amtlichen Ankunftsnachweis von Mitarbeitern eingelesen. Die neue Erfassungsstelle hat die Arbeit aufgenommen. Täglich sollen ungefähr 100 Geflüchtete zur Erfassung ihrer personenbezogenen und biometrischen Daten nach Schwerin gebracht werden. Foto: Jens Büttner/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
95,8 Prozent der Aufnahmestrukturen für Flüchtlinge sind besetzt
Wie es um ukrainische Flüchtlinge mit temporärem Schutz in Luxemburg steht, thematisiert am Montag Immigrationsminister Jean Asselborn (LSAP).

Insgesamt 450 Personen haben im Juni 2022 in Luxemburg einen Antrag auf vorübergehenden Schutz gestellt. Das ist deutlich weniger als noch im Mai (1173) und April (1760).  

Die meisten der Antragsteller haben die ukrainische Staatsbürgerschaft (370), weit dahinter kommen Marokko (11), Nigeria (9) und Kamerun (8) als Herkunftsland. Auf das erste Halbjahr 2022 berechnet stellen ukrainische Staatsangehörige insgesamt 94,5 Prozent der Anträge auf vorübergehenden Schutz. 

Im Juni wurden 385 dieser Anträge angenommen, 56 wurden abgelehnt. 

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