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Flüchtlingskrise: Zahl der Asylbewerber geht deutlich zurück
Politik 08.03.2016 Aus unserem online-Archiv

Flüchtlingskrise: Zahl der Asylbewerber geht deutlich zurück

Politik 08.03.2016 Aus unserem online-Archiv

Flüchtlingskrise: Zahl der Asylbewerber geht deutlich zurück

Kerstin SMIRR
Kerstin SMIRR
Im Februar stellten nur etwa halb so viele Migranten in Luxemburg einen Asylantrag wie im Vormonat. Derweil steigt die Anerkennungsquote.

(ks) - Die Anzahl der gestellten Asylanträge ist im Februar im Vergleich zum Vormonat deutlich zurückgegangen. Beantragten im Januar 245 Menschen im Großherzogtum internationalen Schutz, waren es im Februar etwa halb so viele Personen.

Die meisten Anträge stellten Iraker (27 Personen) gefolgt von Syrern (17 Personen).

Die Zahlen des Außenministeriums, die am Dienstag veröffentlicht wurden, zeigen deutliche Fortschritte in der Bearbeitung der Asylanträge. So entschied die Behörde im Februar in 169 Fällen, dies waren etwa drei Mal so viele wie im Januar.

Hohe Anerkennungsquote

57 Migranten erhielten den Flüchtlingsstatus anerkannt, eine weitere Person den subsidiären Schutz, da ihr in ihrem Heimatland Gefahren drohen. Damit lag die Anerkennungsquote bei rund 34 Prozent und somit deutlich über dem Durchschnittswert von 18,3 Prozent vom vergangenen Jahr. Diese Steigerung dürfte durch die Herkunft der Asylbewerber begründet sein, da viele von ihnen in den vergangenen Monaten insbesondere aus Syrien, dem Irak und Afghanistan geflohen sind.

In 74 Fällen erklärte die Immigrationsbehörde, nicht für den Antrag zuständig zu sein. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn ein Migrant bereits in einem anderen EU-Staat um Asyl gebeten hat.

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