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Bild: Pierre Matgé
Leitartikel Politik 2 Min. 13.05.2019

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Claude FEYEREISEN
Claude FEYEREISEN
Die Idee der Covoiturage-Spur auf der A 6 ist nicht zu Ende gedacht.

François Bauschs Satz „Jeden Morgen werden 250.000 leere Autositze in das Ballungsgebiet Luxemburg-Stadt gefahren“ ist eine Unverfrorenheit – in doppelter Hinsicht. Er pauschalisiert und macht Pendlern die Nutzung des Autos grundsätzlich zum Vorwurf – auch jenen, die keine Alternative haben. Und er bedient sich dieser Parole, um eine unausgereifte Maßnahme zu vermarkten: die dritte Spur für Fahrgemeinschaften, als Pilotprojekt zunächst auf der A 6. 

Keine Absprache mit der Province de Luxembourg

Man beachte nur den Zeitpunkt: Quasi zeitgleich mit der Inbetriebnahme (!) einer solchen Spur auf belgischer Seite kündigt Bausch ein entsprechendes Vorhaben diesseits der Grenze an ...

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