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Finanzplanung in neuem Licht: War das "Zukunftspak" wirklich nötig?
Politik 5 Min. 03.08.2016
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Finanzplanung in neuem Licht: War das "Zukunftspak" wirklich nötig?

Der wahre Zweck des "Zukunftspak"? Finanzminister Pierre Gramegna (links) und Premierminister Xavier Bettel (beide DP) bei der Vorstellung der Steuerreform am 29. Februar 2016.

Finanzplanung in neuem Licht: War das "Zukunftspak" wirklich nötig?

Der wahre Zweck des "Zukunftspak"? Finanzminister Pierre Gramegna (links) und Premierminister Xavier Bettel (beide DP) bei der Vorstellung der Steuerreform am 29. Februar 2016.
Foto: Chris Karaba
Politik 5 Min. 03.08.2016
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Finanzplanung in neuem Licht: War das "Zukunftspak" wirklich nötig?

Christoph BUMB
Christoph BUMB
Das "Zukunftspak" war der Kern der blau-rot-grünen Budgetpolitik. Neue Zahlen zeigen aber, dass es nicht unbedingt nötig war. Der Staatshaushalt profitiert bisher vor allem vom Aufschwung und den Maßnahmen der Vorgängerregierung.

Von Christoph Bumb

Das „Zukunftspak“ war ein Fehler, sagt Vizepremier Etienne Schneider. Es war „unverzichtbar“, um den Staatshaushalt zu sanieren, sagt Finanzminister Pierre Gramegna. Wenn auch politisch gegensätzlich zielen beide Aussagen nicht auf die Substanz der Konsolidierungspolitik der Regierung ab. Eines lässt sich anhand der neuesten budgetären Zahlen aber im Rückblick sagen: Rein haushaltspolitisch wäre es wohl auch ohne „Zukunftspak“ gegangen.

Mehr denn je stellt sich nämlich heraus, dass die Finanzpolitik 
der Regierung ab 2013 auf falschen bzw ...

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