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Europawahlen 2014: Watsche für Dreierkoalition
Politik 5 Min. 20.05.2019
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Europawahlen 2014: Watsche für Dreierkoalition

Den Machern der ersten Dreierkoalition, Etienne Schneider (l.), Xavier Bettel (M.) und Félix Braz, dürfte das Lachen nach Bekanntgabe der Europawahlergebnisse von 2014 vergangen sein.

Europawahlen 2014: Watsche für Dreierkoalition

Den Machern der ersten Dreierkoalition, Etienne Schneider (l.), Xavier Bettel (M.) und Félix Braz, dürfte das Lachen nach Bekanntgabe der Europawahlergebnisse von 2014 vergangen sein.
Foto: Guy Jallay
Politik 5 Min. 20.05.2019
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Europawahlen 2014: Watsche für Dreierkoalition

Nur ein Jahr nach der Bildung der ersten Dreierkoalition auf nationaler Ebene, erleiden die Regierungsparteien LSAP, DP und Déi Gréng herbe Stimmenverluste bei den Europawahlen von 2014. Eindeutiger Wahlsieger sind die CSV und ihr "Übervater" Jean-Claude Juncker.

Der Abend des 7. Juni 2014. Auf der CSV-Wahlparty bricht lauter Jubel aus nach Bekanntgabe der ersten Wahlergebnisse. Es ist eine Genugtuung für die Christsozialen, die nach dem ungewollten Gang in die Opposition auf nationaler Ebene knapp acht Monate zuvor noch immer ihre Wunden lecken, aber nun Revanche nehmen für den ihrer Ansicht nach unberechtigten Ausschluss von der Regierungsverantwortung.

Revanche für Juncker und CSV

Dies gilt insbesondere für den geschassten Ex-Premierminister Jean-Claude Juncker – der nach fast 20 Jahren an der Spitze der Luxemburger Regierung Ende 2013 auf den harten Oppositionsbänken in der Chamber Platz nehmen musste ...

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LSAP-Aussenminister Jacques Poos bei der Stimmabgabe 1989.