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Nicolas Schmit kritisiert Juncker
Politik 05.09.2014 Aus unserem online-Archiv
EU-Kommission

Nicolas Schmit kritisiert Juncker

Nicolas Schmit ist der Ansicht, dass die Zusammensetzung der neuen EU-Kommission - sollten sich die bisherigen Berichte bestätigen - keinen politischen Wechsel erkennen lässt.
EU-Kommission

Nicolas Schmit kritisiert Juncker

Nicolas Schmit ist der Ansicht, dass die Zusammensetzung der neuen EU-Kommission - sollten sich die bisherigen Berichte bestätigen - keinen politischen Wechsel erkennen lässt.
Gerry Huberty
Politik 05.09.2014 Aus unserem online-Archiv
EU-Kommission

Nicolas Schmit kritisiert Juncker

Das Online-Portal euroactiv.com veröffentlichte am Donnerstag ein Arbeitsdokument über eine mögliche Zusammmensetzung der neuen EU-Kommission. Minister Schmit zeigt sich wenig überzeugt davon.

(ml) - Arbeitsminister Nicolas Schmit zeigt sich wenig überzeugt von der geplanten Zusammensetzung der künftigen EU-Kommission. Der LSAP-Politiker sparte auf Twitter nicht mit Kritik. Die hypothetische Organisation von der zukünftigen Kommission würde einen politischen Wechsel nicht erkennen lassen, so Schmit, der den Eindruck hat, dass auch die soziale Komponente nicht zu den obersten Prioritäten im Juncker-Team gehören werde.

Femmes socialistes richten Appel an Juncker

Das Online-Portal euroactiv.com veröffentlichte am Freitag ein Arbeitsdokument, demzufolge auch die Ressortverteilung bei der Brüsseler Exekutive provisorisch feststehe. In dem Bericht heißt es, dass neun Frauen und 14 Männer für einen Posten in der Kommission ernannt seien.

Der designierte EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hätte demnach sein Frauenproblem endgültig gelöst. Die Sozialdemokraten hatten im Vorfeld damit gedroht, das Juncker-Team bei der Abstimmung im EU-Parlament nicht zu unterstützen, wenn nicht mindestens neun Kandidatinnen ernannt würden. Die "Femmes socialistes" wenden sich in einem Schreiben an Juncker. Sie fordern ihn dazu auf, mindestens zehn Frauen nach Brüssel zu holen.

Die künftige EU-Kommission scheint politisch ausgeglichen zu sein. Insgesamt sind sechs Vize-Präsidenten vorgesehen. Die Posten sollen gerecht aufgeteilt werden. Jeweils zwei gehen an die Europäische Volkspartei, an die Sozialdemokraten und an die Liberalen.

Sollten sich die Spekulationen bestätigen, würde Junckers EVP 14 Kommissare stellen. Die Sozialdemokraten sollen acht Mandate erhalten. Die Liberalen würden in fünf Bereichen Verantwortung tragen. Die europäischen Konservativen und Reformisten sollen ein Mandat erhalten. Dem Arbeitsdokument zufolge, das am Donnerstag veröffentlicht wurde, sind fünf frühere Ministerpräsidenten in der künftigen EU-Kommission vertreten. Sechs Kommissare, die bisher unter Barroso tätig waren, sollen in Brüssel bleiben.


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