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EU-Finanzpolitik: Junckers Riesenpaket
Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker will mit seinem Investitionspaket der Wirtschaft neuen Schwung verleihen.

EU-Finanzpolitik: Junckers Riesenpaket

AFP
Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker will mit seinem Investitionspaket der Wirtschaft neuen Schwung verleihen.
Politik 26.11.2014

EU-Finanzpolitik: Junckers Riesenpaket

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker will mit seinem Konjunkturprogramm die Wirtschaft ankurbeln. Mit einer Garantie von 16 Milliarden Euro sollen zusätzliche Milliarden freigesetzt werden. 

(jag) - Bis zu 300 Milliarden Euro will Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker per Hebelwirkung freisetzen und damit Europa einen Wachstumsschub verpassen. Heute morgen stellt Juncker sein Paket im Straßburger Europaparlament vor. Mit dem "Europäischen Fonds für strategische Investitionen" (EFSI) sollen Garantien in Höhe von 16 Milliarden Euro bereitgestellt werden, finanziert aus Steuergeldern. Hinzu kommen 5 Milliarden Euro aus den Kassen der Europäischen Investitionsbank. Per Hebelwirkung sollen aus diesen 21 Milliarden ganze 60 Milliarden Euro an Krediten vergeben werden, welche wiederum Gesamtinvestitionen in Höhe von 315 Milliarden Euro erlauben. Frisches Geld wird dabei nicht fließen. Das Geld soll vor allem die schwächelnden südeuropäischen Wirtschaften wieder beleben, von den Finanzmärkten wird dieser Schritt begrüßt.

Kritik am Finanzierungsmodus

Kritiker mahnen, dass das Investitionsrisiko von der Allgemeinheit und nicht von den Banken getragen wird. Die Regierungen werden auch nicht über die präzisen Investitionsziele entscheiden, die soll ein sogenanntes technisches Panel festlegen. Die Gelder sollen 2015 vorliegen, vorrangig sollen Transport- und Energienetze, kleine Unternehmen und junge Menschen unterstützt werden.


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