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Ettelbrücker Scherbenhaufen
Politik 4 Min. 03.11.2018 Aus unserem online-Archiv
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Ettelbrücker Scherbenhaufen

Die für 2020 geplante Fusion zwischen dem Centre Hospitalier Neuro-Psychiatrique (CHNP) und dem Nordspidol (CHdN) verzögert sich.

Ettelbrücker Scherbenhaufen

Die für 2020 geplante Fusion zwischen dem Centre Hospitalier Neuro-Psychiatrique (CHNP) und dem Nordspidol (CHdN) verzögert sich.
Foto: John Lamberty
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Ettelbrücker Scherbenhaufen

Annette WELSCH
Annette WELSCH
Es besteht erheblicher politischer Druck, dass das Nordkrankenhaus CHdN und die Neuropsychiatrie CHNP in Ettelbrück fusionieren sollen. Um die Interessen der Patienten geht es dabei weniger.

Im vergangenen September war Party angesagt: Jeder einzelne der rund 2.000 Mitarbeiter des Centre Hospitalier du Nord (ChdN) und des Centre Hospitalier Neuro-Psychiatrique (CHNP) war persönlich zu einem After-Work-Dinner eingeladen. Es sollte zusammen feiern und zusammenwachsen, was nach Meinung einzelner zusammengehört. Das Echo beim Personal war mäßig, nahezu null war es bei den Medizinern.

Das symbolisiert eigentlich ganz schön den Zustand des Fusionsprozesses, der 2014 begann, als Vertreter des ChdN und des CHNP im Beisein von Gesundheitsministerin Lydia Mutsch eine Absichtserklärung unterzeichneten, „de réfléchir à un approfondissement et à un renforcement de leur collaboration sur les plans médicaux, soins administratifs et organisationnels“ ...

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Centre Hospitalier du Nord,Wiltz.Clinique,Hopital. Foto:Gerry Huberty