Baumaschinen im Einsatz: In Diekirch haben die Planierarbeiten für das Containerdorf bereits begonnen.
Errichtung von Containerdörfern: Die Gegner mobilisieren sich
Luxemburg braucht dringend Unterbringungsmöglichkeiten für Flüchtlinge. Doch bis Ende des Jahres wird nur ein Drittel der geplanten Containerdörfer in Betrieb sein. Die formellen Einsprüche mehren sich.
(ml) - Seit Beginn des Jahres ebbt der Flüchtlingsstrom in Luxemburg ab. Vorbei sind die Zeiten, in denen jede Woche 200 zusätzliche Flüchtlinge eingetroffen sind. Derzeit sind es nur noch rund 200 pro Monat. Lediglich die Hälfte von ihnen stellt einen Asylantrag.
Diese Entwicklung führte dazu, dass die Strukturen zur Unterbringung von Schutzsuchenden entlastet wurden. Von den 4300 Betten, die in den 80 Olai-Strukturen zur Verfügung stehen, sind derzeit 3.160 belegt.
Noch weniger ausgelastet sind die sogenannten „Centres de primo-accueil“ (CPA), die 2015 geschaffen wurden, um Asylsuchende kurzfristig unterzubringen ...
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