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Entlastung der privaten Haushalte
Politik 11.09.2015 Aus unserem online-Archiv
CGFP zur Steuerreform

Entlastung der privaten Haushalte

CGFP Generalsekretär Romain Wolff verlangt die Abschaffung der Steuerklasse 1A
CGFP zur Steuerreform

Entlastung der privaten Haushalte

CGFP Generalsekretär Romain Wolff verlangt die Abschaffung der Steuerklasse 1A
Foto: Anouk Antony
Politik 11.09.2015 Aus unserem online-Archiv
CGFP zur Steuerreform

Entlastung der privaten Haushalte

Im Zuge der geplanten Steuerreform meldet sich jetzt auch die CGFP zu Wort. Die Staatsbeamtengewerkschaft fordert in erster Linie eine in ihren Augen gerechtere Umverteilung der Steuerlast.

(jag) - Die CGFP spricht Klartext: Eine weitere Mehrbelastung der "personnes physiques" kommt für die Staatsbeamtengewerkschaft nicht in Frage. Die privaten Haushalte sollten entlastet werden. Ähnlich wie der LCGB fordert die CGFP eine Angleichung der Steuertabelle an die Inflation. Zudem solle die sogenannte 0,5 Prozent Zukunftssteuer wie versprochen mit der Reform wieder verschwinden. 

Balance wieder herstellen

Vor allem aber sollte die Steuerlast zwischen Haushalten und Unternehmen gerechter verteilt werden. Die privaten Haushalte würden inzwischen für mehr als zwei Drittel aller direkten Steuern aufkommen. Hier solle wieder eine gesunde Balance hergestellt werden.

Steuerklasse 1A ein Anachronismus

Ferner spricht sich die CGFP für zusätzliche Steuerstufen und eine Abschwächung der Progression in den unteren Einkommensstufen aus. Die Steuerklasse 1A für Elternteile mit Kindern bezeichnet die CGFP als anachronistisch. Die persönliche Lebenssituation der Betroffenen dürfe nicht auch noch steuerlich belastet werden. Die Gewerkschaft verweist zudem auf den Umstand, dass in den Jahren 2013 und 2014 insgesamt 68 Millionen Euro an direkten Steuern nicht eingetrieben werden konnten. Die sei zu weiten Teilen auf Firmenkonkurse zurückzuführen.

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