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Eingeschränkte Wahl
Kommentar Politik 14.10.2018 Aus unserem online-Archiv
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Foto: Pierre Matgé
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Eingeschränkte Wahl

Gilles SIEBENALER
Gilles SIEBENALER
547 Kandidaten für eine Chamber, da sollte doch für jeden etwas dabei sein. Theoretisch ja, praktisch nein. Denn je nachdem, wo man wohnt, ist die Auswahl dürftig.

Wer die Wahl hat, hat die Qual. Aus 547 Kandidaten gilt es am Wahlsonntag, die herauszupicken, denen man zutraut, bei der politischen Gestaltung des Landes künftig ein Wörtchen mitzureden. Oder jene, die einem am sympathischsten erscheinen – je nachdem, was man höher gewichtet.

Wie auch immer, bei 547 Kandidaten aus zehn Parteien sollte doch für jeden etwas dabei sein. Theoretisch ja, praktisch sieht das Ganze anders aus.

Denn, wie das Luxemburger Wahlsystem sich nun einmal darstellt, hat niemand die Möglichkeit, „seine“ Chamber oder gar „seine“ Regierung zu wählen, sondern nur die Vertreter „seines“ Bezirks ...

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