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Ein Totengräber der Demokratie

Leserbriefe Politik 4 Min. 05.02.2020

Die Pressekonferenz des ehemaligen Wirtschaftsministers vom 23 ...

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Mehrheit ist Mehrheit
Blau-Rot-Grün wurde nicht abgewählt und die CSV bekam keinen Regierungsauftrag. Was aber bedeuten diese beiden Feststellungen für den politischen Alltag nach dem 14. Oktober?
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Machtfrage
Der Verzicht auf einen hitzigen Revanche-Wahlkampf könnte die reibungsfreien Debatten während der vergangenen fünf Wahlkampfwochen erklären.
Zwei, die Premierminister werden wollen: Claude Wiseler (CSV) und Etienne Schneider (LSAP) bei der Wahldebatte des Luxemburger Wort.
Historischer Machtwechsel
Bei den Parlamentswahlen 1974 ereignet sich etwas Historisches. Zum ersten Mal in der Nachkriegszeit bildet sich eine Koalition unter Ausschluss der CSV, die bis dahin an allen Regierungen beteiligt war und stets den Premierminister stellte.
Die DP-LSAP-Regierung Thorn-Vouel. V.l.n.r.: 1. R.: Raymond Vouel, Gaston Thorn; 2. R.: Robert Krieps, Joseph Wohlfart, Marcel Mart, Emile Krieps; 3. R.: Albert Berchem, Guy Linster, Jean Hamilius, Maurice Thoss, Benny Berg.
Roeser: Die Zeichen stehen auf Kontinuität
Roeser bleibt fest in der Hand der LSAP. Sechs von 13 Sitzen gingen an die Sozialisten. Und auch die CSV gewann mit nun drei Mandaten deren eines dazu. Die Koalition wird aller Voraussicht nach fortgeführt.
In Roeser werden die Koalitionsgespräche am Montag aufgenommen.
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