Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Ein Sparschwein für die Überstunden
 Beschäftigungsminister Nicolas Schmit hat einen Gesetzentwurf für Arbeitszeitkonten in der Privatwirtschaft eingereicht.

Ein Sparschwein für die Überstunden

Foto: Guy Jallay
Beschäftigungsminister Nicolas Schmit hat einen Gesetzentwurf für Arbeitszeitkonten in der Privatwirtschaft eingereicht.
Politik 3 Min. 15.06.2018

Ein Sparschwein für die Überstunden

Danielle SCHUMACHER
Danielle SCHUMACHER
Im Regierungsprogramm vom Dezember 2013 waren sie angekündigt worden. Nun sollen die Zeitsparkonten auch für die Arbeitnehmer in der Privatwirtschaft Wirklichkeit werden. Im Gespräch erklärt Beschäftigungsminister Nicolas Schmit (LSAP), worum es genau geht.

Im öffentlichen Dienst werden Arbeitszeitkonten demnächst Wirklichkeit. Demnächst sollen auch die Angestellten in der Privatwirtschaft von der Möglichkeit profitieren können, Überstunden anzusparen, um zu einem späteren Zeitpunkt eine längere Auszeit vom Beruf zu nehmen.

Herr Minister Schmit, wieso hat es so lange gedauert, bis der Entwurf zu den Zeitsparkonten für die Privatangestellten endlich spruchreif war?

Die Arbeitszeitkonten haben eine lange Vorgeschichte ...

Sofort weiterlesen
Geben Sie einfach Ihre E-Mail Adresse ein und lesen Sie den vollständigen Artikel.

Lesen Sie mehr zu diesem Thema

„Ich kann nicht zaubern“
Kurz vor Ostern hatte OGBL-Präsident André Roeltgen Arbeitsminister Nicolas Schmit heftig kritisiert. Im Interview mit dem "Luxemburger Wort" wehrt sich Schmit gegen den Vorwurf, er habe seine Hausaufgaben nicht gemacht. Den wahren Grund für die ungewohnt harsche Kritik sieht er ganz woanders.
Interview Nicolas Schmit, le 05 Avril 2018. Photo: Chris Karaba
Nachbesserungen bei den Arbeitszeitkonten
Nach der Kritik des Staatsrats am Gesetzentwurf zu den Arbeitszeitkonten im öffentlichen Dienst, hat Minister Dan Kersch Änderungen an dem Text vorgenommen. Er hofft, dass das Gesetz noch in dieser Legislaturperiode verabschiedet werden kann. Zudem ist eine Gleichstellung bei den Sonderurlaubstagen geplant.
Ministère de l?Intérieur, Dan Kersch / Foto: Steve EASTWOOD