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Ein Ende mit Schrecken
Politik 6 Min. 31.03.2016 Aus unserem online-Archiv
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Vor einem Jahr wurden die Milchquoten abgeschafft

Ein Ende mit Schrecken

Vor einem Jahr wurden die Milchquoten abgeschafft. Die Situation der Milchproduzenten hat sich nicht verbessert, im Gegenteil.
Vor einem Jahr wurden die Milchquoten abgeschafft

Ein Ende mit Schrecken

Vor einem Jahr wurden die Milchquoten abgeschafft. Die Situation der Milchproduzenten hat sich nicht verbessert, im Gegenteil.
Lex Kleren
Politik 6 Min. 31.03.2016 Aus unserem online-Archiv
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Vor einem Jahr wurden die Milchquoten abgeschafft

Ein Ende mit Schrecken

Danielle SCHUMACHER
Danielle SCHUMACHER
Seit einem Jahr dürfen die Bauern mehr Milch produzieren. Ihre finanzielle Situation hat sich aber auch ein Jahr nach dem Ende der Quoten nicht verbessert – im Gegenteil. Die Krise in der Landwirtschaft wird nämlich von verschiedenen Ursachen befeuert.
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Am 1. April 2015 wurden die Milchquoten in Europa abgeschafft. Die luxemburgischen Milchbauern haben vom Ende der Mengenbegrenzung profitiert. Nun könnten die Folgen der Corona-Krise ihre Hoffnungen wieder zunichtemachen.
Der Strukturwandel hat den Agrarsektor umgekrempelt. Viele Höfe sind verschwunden, andere Betriebe wurden größer. Dadurch hat sich auch die Einstellung der Bevölkerung gegenüber den Bauern verändert.
Die Akzeptanz für die Landwirtschaft schwindet, nicht zuletzt deshalb, weil die Vorstellungen der Bürger und die Realität auf den Höfen auseinanderklaffen.
An der aktuellen Krise in der Landwirtschaft ist weniger die Überproduktion schuld als vielmehr die Absatzschwierigkeiten, sagt der frühere EU-Agrarkommissar Franz Fischler. Das Greening seines Nachfolgers Dacian Cilos hält der Agrarexperte für verbesserungsfähig.
Interview Franz Fischler a Schuttrange, Luxembourg, le 30 Novembre 2015. Photo: Chris Karaba
Krise in der Landwirtschaft
Die angespannte Lage in der Landwirtschaft wurde durch den Preisverfall ausgelöst. Die Probleme sind aber vielschichtiger. Der biologische Landbau bietet daher keinen Ausweg aus der Krise, erklärt der Präsident der Bauernzentrale, Marc Fisch.
Marc Fischbach,Landwirt in Calmus. Foto:Gerry Huberty
Milchpreise im freien Fall
Am Dienstag kamen die EU-Landwirtschaftsminister in Kirchberg zusammen, um über den Preisverfall bei den Agrarprodukten zu beraten. Die Luxemburger Bauern werden 700.000 Euro erhalten. Das Treffen wurde von massiven Bauernprotesten begleitet.
In keinem anderen europäischen Land sind die Bauern so protestfreudig, aber auch so radikal wie in Frankreich. Doch die Proteste vom Juli, als die französischen Landwirte haufenweise Mist vor den Supermärkten auskippten und Straßen und Grenzübergänge blockierten, sind diesmal anderer Natur.