Editorial: Beifahrer
Der Wahlkampf ist lanciert. CSV und LSAP nutzten ihre Kongresse, um auf Konfrontationskurs zu gehen. Daran ließen weder der Fraktionschef der Sozialisten – „Heute geht es dem Land besser als vor zweieinhalb Jahren“ und „Wir haben nicht nur bewiesen, dass es ohne die CSV geht, sondern auch, dass es ohne die CSV besser geht“ –, noch der Parteichef der Christlich-Sozialen – „Unser Ziel muss es sein, dass es nicht länger möglich ist, Politik gegen und ohne die CSV zu machen“ – einen Zweifel.
Der Spautz-Satz reflektiert allerdings auch das Dilemma seiner Partei: Einerseits stellen jüngere Umfragen der CSV mit 27 von 60 Sitzen ein Traumergebnis in Aussicht; andererseits stellen 27 von 60 Sitzen keine Mehrheit dar ...
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