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Droit de réponse
Politik 3 Min. 12.10.2021
Hôpitaux Robert Schuman

Droit de réponse

Politik 3 Min. 12.10.2021
Hôpitaux Robert Schuman

Droit de réponse

Antwortrecht der „Hôpitaux Robert Schuman“ (HRS) zur Nominierung eines neuen Generaldirektors.

Der nachstehende Text ist ein Antwortrecht der „Hôpitaux Robert Schuman“ nach Art. 36 ff des Pressegesetzes

HRS: Prozess zur Nominierung eines Generaldirektors läuft weiter 

Die Bestimmung des neuen Generaldirektors der HRS ist Gegenstand eines offenen und internationalen Prozesses, der von einem internen Auswahlausschuss geleitet wird und auf externe Expertise zurückgreift. Jeder Schritt erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem Ärzterat und der Personalvertretung. 

Im „Luxemburger Wort“ vom 1. Oktober 2021 wurde die Transparenz des Nominierungsprozesses in Frage gestellt. Der Prozess wurde als beendet bzw. vorentschieden dargestellt. Eine Falschmeldung! 

Dies ist umso erstaunlicher als Claude Seywert, Vizepräsident der HRS S.A., am 30. September 2021 in einer Pressemitteilung Stellung zum Auswahlverfahren bezogen und klargestellt hatte, dass es bis dato zu keiner Entscheidung bei der Nominierung eines neuen Generaldirektors gekommen ist. Der Prozess läuft.

Fakten, Daten und Stories 

Seit mehreren Monaten läuft bei den „Hôpitaux Robert Schuman“ (HRS) der Prozess zur Nominierung eines neuen Generaldirektors. Dieses Verfahren wird von einem internen Auswahlausschuss geleitet, der – wie in solchen Fällen üblich – auf externe Expertise zurückgreift. Jeder Schritt wird darüber hinaus in enger Zusammenarbeit mit dem Ärzterat und der Personalvertretung durchgeführt. Diesen Fakt haben Direktion, Ärzterat und Personaldelegation in einer gemeinsamen internen Mitteilung am vergangenen 4. Oktober untermauert. In dieser Stellungnahme wird übrigens die Einmischung von außen kritisiert, die sich auf falsche und unbegründete Behauptungen stützt. Dont acte! 

Fake News 

Im „Luxemburger Wort“ vom 1. Oktober 2021 war – wie am Vortag auf den Online-Seiten der Zeitung – die Transparenz des Nominierungsprozesses in Frage gestellt und als abgeschlossen dargestellt worden. Mehr noch: Die Autorin der „Wort“-Beiträge unterstellt dem Vorsitzenden der Fondation HRS – fälschlicherweise als Vorsitzender der HRS S.A. beschrieben – an Auswahlkomitee und Verwaltungsrat vorbei einen „ihm genehmen“ Kandidaten sozusagen auserkoren zu haben. 

Die Autorin beruft sich auf Quellen bei denen sich ein Arzt damit gebrüstet habe, als Generaldirektor ernannt worden zu sein. Fakt ist, dass es bis heute keine Nominierung gab und sich auch keiner mit einem neuen Posten gebrüstet hat. Übrigens hat es die Autorin unterlassen, die HRS vor der Veröffentlichung ihrer einseitig formulierten Abhandlung um eine Stellungnahme oder Erklärung zu bitten. Ein gravierender Verstoß gegen die Vorgaben journalistischer Sorgfaltspflicht. 

Schlimmer noch: Sogar nachdem Claude Seywert, Vizepräsident der HRS S.A. und Vorsitzender des Auswahlkomitees, am 30. September 2021 in einer Pressemitteilung Stellung zum Auswahlverfahren bezogen und klargestellt hatte, dass es bis dato zu keiner Entscheidung in diesem Prozess gekommen ist, schrieb die Autorin am 1. Oktober 2021 dennoch: „Der Gastroenterologe Dr. Marc Berna wird Nachfolger von Dr. Claude Schummer als Generaldirektor der Hôpitaux Robert Schuman“ (HRS)“. Eine Falschmeldung. Cui bono ? 

Die im „Luxemburger Wort“ veröffentlichte Story rund um die Nominierung eines neuen Generaldirektors der HRS stellt zum x-Mal bestimmte Personen und eine ganze Institution unter Berufung auf fragwürdige Quellen, in ein schlechtes Licht. Ja, Quellenschutz ist für Journalisten ein höchstes Gut, das nicht in Frage gestellt werden darf und kann. Quellen zu überprüfen ist dagegen ein Teil der deontologisch verankerten journalistischen Sorgfaltspflicht. Gegen letztere hat die Autorin klar verstoßen. 

Werden Quellen nicht geprüft, Aussagen nicht gegengecheckt und Informationen vor der Veröffentlichung nicht eingehend auf deren Wahrheitsgehalt analysiert, stellt sich für uns eine Frage: Cui bono? 

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