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Drei Fälle von Doppelmutation in Luxemburg nachgewiesen
Politik 29.04.2021

Drei Fälle von Doppelmutation in Luxemburg nachgewiesen

Die Doppelmutation wurde erstmals in Indien nachgewiesen.

Drei Fälle von Doppelmutation in Luxemburg nachgewiesen

Die Doppelmutation wurde erstmals in Indien nachgewiesen.
Foto: AFP
Politik 29.04.2021

Drei Fälle von Doppelmutation in Luxemburg nachgewiesen

Die indische Variante des Corona-Virus ist auch in Luxemburg aufgetreten - ihre Gefährlichkeit ist noch nicht geklärt.

(TJ/dpa) - Auch wenn die britische Corona-Variante mit 88,5 Prozent (Vorwoche: 85,5 Prozent) der Infektionen während der Woche vom 12. bis zum 18. April die Vorherrschende bleibt, so haben die Forscher auch drei Fälle der sogenannten Doppelmutation B.1.617 aus Indien nachweisen können, deren Gefährlichkeitsgrad bislang nicht eindeutig nachgewiesen wurde.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt angesichts der in Indien aufgetauchten Corona-Variante vor voreiligen Schlüssen.  Ob B.1.617 mehr schwere Krankheitsverläufe auslöse und damit zu höheren Todeszahlen beitrage, sei bislang ebenfalls nicht klar. 


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Als besorgniserregend - „Variant of Concern“ - hat die WHO neben B.1.1.7 etwa die in Südafrika entdeckte Variante (B.1.351) und die in Brasilien entdeckten Variante (P.1) eingestuft. Als „besorgniserregend“ gilt eine Variante nach WHO-Angaben, wenn bekannt ist, dass sie sich leichter ausbreitet, schwerere Krankheiten verursacht, dem Immunsystem entgeht, das klinische Erscheinungsbild verändert oder die Wirksamkeit der bekannten Instrumente verringert.


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Die Variante B.1.617 hat zwei Mutationen an einem Oberflächenprotein, die von anderen unter Beobachtung stehenden Linien bekannt sind. Allerdings traten die beiden Mutationen nach Angaben der WHO bislang nicht zusammen in einer Variante auf. B.1.617 wurde erstmals am 1. Dezember 2020 in Indien nachgewiesen.     

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