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DP-Nationalkongress: „Damit es den Menschen besser geht“
Politik 11 2 Min. 21.05.2017 Aus unserem online-Archiv

DP-Nationalkongress: „Damit es den Menschen besser geht“

Premierminister Xavier Bettel schwört die Partei auf die Wahlen in den nächsten Jahren ein.

DP-Nationalkongress: „Damit es den Menschen besser geht“

Premierminister Xavier Bettel schwört die Partei auf die Wahlen in den nächsten Jahren ein.
Foto: Christophe Olinger
Politik 11 2 Min. 21.05.2017 Aus unserem online-Archiv

DP-Nationalkongress: „Damit es den Menschen besser geht“

Danielle SCHUMACHER
Danielle SCHUMACHER
Aufbruchstimmung bei der DP. Die liberal geführte Regierung habe in den vergangenen Jahren viel bewegt, so der Tenor. Und man wolle alles daransetzen, damit es so weiter geht. Bei ihrem Kongress im Tramsschapp hat die DP den Wahlkampf endgültig eingeläutet.

Dani Schumacher

Die DP gibt sich optimistisch und blickt voller Zuversicht in die Zukunft. Seit die liberal geführte Regierung an der Macht ist, habe sich sehr viel getan, so der Grundtenor aller Redner am Sonntagmorgen beim DP-Kongress. Die optimistische Stimmung der Parteiführung wird scheinbar auch von der Basis geteilt, denn das Kulturzentrum war bis auf den letzten Platz gefüllt: 350 Parteimitglieder hatten sich im Tramsschapp in Limpertsberg eingefunden.

„Wir machen Politik, damit es den Menschen gut geht“, so Parteipräsidentin Corinne Cahen in ihrer Eröffnungsrede. Die DP liefere die Antworten auf die Fragen, die den Bürgern unter den Nägeln brennen. Die Vorsitzende verwies auf die Reformen, die seit 2013 umgesetzt wurden. Jetzt, da die Reformen ihre Früchte tragen, zeige sich, dass die DP den richtigen Weg eingeschlagen habe. Dabei verwies sie u.a. auf die Neuerungen in der Familienpolitik, im Bildungsbereich oder aber bei der Mobilität. All dies trage dazu bei, die Lebensqualität der Menschen zu verbessern.

"Mat Häerz a Séil"

Um mehr Lebensqualität geht es auch bei den Kommunalwahlen, erklärte Generalsekretär Marc Ruppert. Und deshalb hat die DP ihre Kampagne für den Herbst auch unter das Motto: "Mat Häerz a Séil" gestellt. Eine erfolgreiche Kommunalpolitik bedeute immer auch Leidenschaft, so Ruppert. Die Schwerpunkte ihrer Wahlkampagne legt die DP auf die Themenbereiche Lebensqualität, Mobilität, Wohnungsbau und Familie.

Generalsekretär Marc Ruppert präsentiert die Kampagne für die Kommunalwahlen. Sie steht unter dem Motto "Mat Häerz a Séil".
Generalsekretär Marc Ruppert präsentiert die Kampagne für die Kommunalwahlen. Sie steht unter dem Motto "Mat Häerz a Séil".
Foto: Christophe Olinger

Das beste Beispiel, was eine liberale Politik in den Gemeinden erreichen kann, sei wohl die Hauptstadt, so der Generalsekretär.

Wer es morgen besser machen will, der muss heute arbeiten."

Für Bürgermeisterin Lydie Polfer bedeutet eine erfolgreiche Gemeindepolitik, dass man auf die Bürger zugeht und sie in die Entscheidungen einbindet. Das gelte für Großprojekte wie das PAG  wie auch für kleine Vorhaben, wie etwa den Bau eines Spielplatzes. Dass die vielen Baustellen den Einwohnern der Hauptstadt im Moment zu schaffen machen, bestritt Polfer nicht. Doch die seien leider unumgänglich, wenn man die Stadt voranbringen wolle: "Wer es morgen besser machen will, der muss heute arbeiten", so ihr Fazit.

Lydie Polfer will Bürgermeisterin der Hauptstadt bleiben.
Lydie Polfer will Bürgermeisterin der Hauptstadt bleiben.
Foto: Christophe Olinger

Faire Zukunftschancen

Auf eine ganze Reihe von Reformen konnte auch Bildungsminister Claude Meisch verweisen. Die Bildungspolitik der DP ziele darauf ab, jedem Kind und jedem Jugendlichen, faire Zukunftschancen zu bieten: „Wenn wir den Anspruch erheben, jedem die Tür für faire Zukunftschancen zu öffnen, dann liegt der Schlüssel bei der Bildungspolitik", so Meisch. 

Auch Fraktionschef Eugène Berger zog eine positive Bilanz. Die DP werde sich aber nicht auf den Lorbeeren ausruhen. Berger verwies auf eine ganze Reihe von Projekten, die sich auf dem Instanzenweg befinden und die klar die Handschrift der Liberalen tragen würde.

Aufbruchstimmung

Es war aber Premierminister Xavier Bettel, der als letzter Redner den ganzen Saal mit riss. In seiner sehr engagierten und emotionalen Rede schwor er seine Partei auf die Wahlen der nächsten beiden Jahren ein. Die schlechten Zeiten seien endgültig vorbei, es gehe dem Land heute wesentlich besser als noch vor drei Jahren: Die Finanzen seien wieder im Lot und auch  in der Gesellschaftspolitik sei enorm viel passiert. Und damit es so weiter gehen kann, "müssen wir nicht nur Weichen stellen, nein wir müssen neue Schienen legen", so Bettel. Und mehr noch: Er werde alles tun, damit die Fortschritte der aktuellen Regierung nicht kaputt gemacht werden: "Ich werde alles dran setzen, damit die DP in der Regierungsverantwortung bleibt," so Xavier Bettel zum Schluss seiner Rede und ernte prompt Applaus. 

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