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Doppelmoral
Leitartikel Politik 2 Min. 29.08.2019
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Doppelmoral

Das Mercosur-Abkommen zwischen der EU und Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay ist klimapolitisch fragwürdig.

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Das Mercosur-Abkommen zwischen der EU und Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay ist klimapolitisch fragwürdig.
Foto: dpa
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Annette WELSCH
Annette WELSCH
Die EU und die Menschheit braucht von den Amazonas-Regionen kein Fleisch und kein Soja, sondern Sauerstoff und CO2-Speicherung.

Fast 20 Jahre hat man – mit Unterbrechungen – verhandelt. Am vergangenen 28. Juni war das Abkommen der EU mit dem Staatenbund Mercosur der Länder Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay überraschend schnell fertig: Nahrungsmittel, Getränke und Tabak, vorab Rind- und Hühnerfleisch sowie Sojaprodukte sollen in die EU gelangen, Maschinen, Autos sowie Chemikalien und pharmazeutische Produkte gehen nach Südamerika. Dort lockt ein großer Wirtschaftsraum von mehr als 260 Millionen Menschen. 

Es ist das größte Handelsabkommen der EU und zu recht höchst umstritten, auch in Luxemburg, wo es seither parlamentarische Fragen und kritische Pressemitteilungen hagelt ...

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