Wählen Sie Ihre Nachrichten​

Die Renaissance der Nation II: Der Patriotismus der nationalen Interessen
Auch Luxemburg und sein Premier können zur Not in Brüssel die nationale Karte spielen, wenn es um handfeste wirtschaftliche Interessen des Landes geht.

Die Renaissance der Nation II: Der Patriotismus der nationalen Interessen

Foto: AFP
Auch Luxemburg und sein Premier können zur Not in Brüssel die nationale Karte spielen, wenn es um handfeste wirtschaftliche Interessen des Landes geht.
Politik 1 3 Min. 31.03.2016

Die Renaissance der Nation II: Der Patriotismus der nationalen Interessen

Christoph BUMB
Viele Politiker, auch Luxemburgs Regierung, sparen in der Flüchtlingskrise nicht mit Kritik an den "unsolidarischen Osteuropäern". Doch auch Luxemburg spielt im Zweifel - wenn es um die eigenen Interessen geht - die nationale Karte.

Von Christoph Bumb, Pol Schock und Diego Velazquez

Beim „Kloertext“ vor zwei Wochen, einer Polittalkshow auf RTL, war die Botschaft klar: Luxemburg ist das europäischste Land der Welt. Außenminister Jean Asselborn, die EU-Parlamentarier Charles Goerens (DP), Viviane Reding (CSV) und Claude Turmes (Déi Gréng) waren sich bei allem einig: Die Osteuropäer haben nur die Eigeninteressen im Kopf und scheren sich nicht um europäische Werte.

Natürlich geht es im Zusammenhang der Flüchtlingskrise um humanistische Grundwerte ...

Sofort weiterlesen
Geben Sie einfach Ihre E-Mail Adresse ein und lesen Sie den vollständigen Artikel.

Lesen Sie mehr zu diesem Thema

Fred Keup im Porträt: Vom Lehrer zum Polit-Aktivist
Eine Überraschung hat das Referendum bereits jetzt und unabhängig des Resultats hervorgebracht: Der Aufstieg des Geografielehrers Fred Keup zum medial präsenten "Chef-Nein-Sager" zeigt, wie sich die sonst von Parteien bestimmte politische Debatte verselbstständigen kann. Ein Porträt eines unverhofften Wortführers.
Der Sekundarschullehrer und zweifache Familienvater Fred Keup engagiert sich seit Wochen für eine Ablehnung des Ausländerwahlrechts beim Referendum am 7. Juni.
#Luxleaks: Stellungnahme der Regierung: "Luxemburg hat nichts Falsches getan"
Bei einer eilig einberufenen Pressekonferenz versuchte die Regierung am Donnerstagvormittag, die wachsende internationale Kritik gegen Luxemburg  zu entkräften. Die geheimen Steuerabkommen seien nicht illegal, sagte Bettel. Der Finanzausschuss wird sich am Freitag in Anwesenheit von Finanzminister Gramegna mit den Enthüllungen  befassen.
Premier und Vizepremier, Finanz- und Justizminister traten zur gemeinsamen Pressekonferenz an, nachdem die Regierung am Freitagmorgen zunächst keine Stellungnahme abgeben wollte.