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Die Corona-Zahlen fallen in allen Kantonen in Luxemburg
Politik 2 Min. 17.02.2022 Aus unserem online-Archiv
Wochenbericht der Santé

Die Corona-Zahlen fallen in allen Kantonen in Luxemburg

Wochenbericht der Santé

Die Corona-Zahlen fallen in allen Kantonen in Luxemburg

Henning Kaiser/dpa
Politik 2 Min. 17.02.2022 Aus unserem online-Archiv
Wochenbericht der Santé

Die Corona-Zahlen fallen in allen Kantonen in Luxemburg

Tom RÜDELL
Tom RÜDELL
Der Wochenbericht zur Corona-Lage zeigt im Vergleich zur Vorwoche ein entspannteres Bild.

Der Covid-Wochenbericht der Santé eröffnet mit einer erfreulichen Zahl: In der Woche vom 7. bis 13. Februar ist die Anzahl der positiv auf Covid-19 getesteten Personen um 53 Prozent von 11.003 in der Vorwoche auf jetzt 5.871 gefallen. 

Bei diesen 5.871 Infektionen liegt die Inzidenz bei 1.368 (auf 100.000 gerechnet) für Ungeimpfte und bei 749 (auf 100.000) für Personen mit dem vollen Impfschema. 

Im Krankenhaus waren auf der Normalstation 24 Personen von 64 nicht geimpft, 40 hatten das volle Impfschema. Auf der Intensivstation waren vier von zehn Patienten nicht geimpft. 

In der Woche vom 7. bis 13. Februar hat auch die Anzahl der getätigten PCR-Tests abgenommen: von 32.227 in der Vorwoche auf jetzt 24.341.

Die Anzahl der aktiven Infektionen ist ebenfalls deutlich gesunken: von 26.222 in der Vorwoche auf jetzt 17.119. Das Durchschnittsalter der positiv getesteten Personen betrug 31 Jahre. In der vergangenen Woche sind zwölf Menschen an Covid-19 verstorben, das waren zwei weniger als in der Vorwoche. Das Durchschnittsalter der Verstorbenen lag bei 80 Jahren. 

Es wurden insgesamt weniger Patienten wegen Corona im Krankenhaus (Normalstation) aufgenommen: 64 im Vergleich zu 73 in der Vorwoche. Auch die Zahl der belegten Intensivbetten fiel von elf auf zehn. Im Durchschnitt waren die Patienten, die stationär behandelt wurden, 58 Jahre alt. 

R-Wert und Inzidenzen


ARCHIV - 02.09.2021, Berlin: Eine Arzthelferin zieht in einer Praxis einer Hausärztin eine Spritze mit dem Corona-Impfstoff Janssen von Johnson & Johnson gegen das Corona-Virus auf. Wer mit dem Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson geimpft wurde, sollte laut der Ständigen Impfkommission (Stiko) eine zusätzliche mRNA-Impfstoffdosis für einen besseren Schutz erhalten. (zu dpa "Impfkommission: Impfschutz bei Johnson & Johnson «ungenügend»") Foto: Wolfgang Kumm/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Weniger staatliche Fürsorge, mehr Eigenverantwortung
Es ist an der Zeit, vom paternalistischen Ansatz abzulassen und den Menschen wieder mehr Eigenverantwortung zuzumuten.

In der Woche vom 7. bis 13. Februar ist die effektive Reproduktionszahl (RT eff) von 0,72 auf 0,54 gefallen. Die Wocheninzidenz lag bei 924 (auf 100.000 gerechnet), im Vergleich zu 1.733 in der Vorwoche. 

Ein Blick auf die Altersgruppen zeigt: Die niedrigsten Inzidenzen gibt es bei den über 75-Jährigen (462 auf 100.000), wohingegen Kinder und Jugendliche unter 14 auf die höchste Inzidenz kommen (2.036 auf 100.000).

Auch in der Quarantäne und der Isolation entspannt sich das Bild: 3.073 Personen sind in Quarantäne, das ist ein Rückgang um 50 Prozent, 25.788 in Isolation (-27 Prozent). In den Schulen gab es eine Klasse mit dem Szenario 4 (mehr als fünf positive Fälle in einer Klasse mit anschließender Quarantäne). 

Impfungen: Der Stand der Dinge

In der Woche vom 7. bis 13. Februar sind insgesamt 11.720 Impfdosen verabreicht worden. Für 889 Personen war es die erste Dosis, für 3.053 die zweite, 6.713 haben die Auffrischungsimpfung bekommen. 

Damit sind 466.145 Personen komplett geimpft, das sind 77,6 Prozent der über-Fünfjährigen.

Die Infektionslage in den Kantonen

Wie aus dem Wochenbericht des Gesundheitsministeriums hervorgeht, zeigen die Infektionszahlen in allen Kantonen in Luxemburg einen rückläufigen Trend. Eine Woche zuvor waren die Ansteckungen nur in drei Kantonen (Esch, Luxemburg, Mersch) gesunken. 

Den deutlichsten Rückgang verzeichnete der Kanton Esch/Alzette, wo die Zahl der neuen positiven Fälle auf rund 10.000 zurückgegangen ist, was dem Niveau des Jahreswechsels entspricht. Damals befanden wir uns noch mitten im Boom der neuen Welle.  

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