Trotz Verlusten bleibt die CSV 2013 die stärkste Partei, findet aber keinen Koalitionspartner. Die Liberalen können vier Mandate zulegen und entscheiden sich letztlich für eine Dreierkoalition aus DP, LSAP und Grünen. Die CSV muss unfreiwillig auf die Oppositionsbank.
Die CSV kann bei den Wahlen 2009 deutlich zulegen und verfügt über doppelt so viele Mandate wie die zweitplatzierte LSAP. Am Ende kommt es zu einer Neuauflage der amtierenden schwarz-roten Regierungskoalition.
Bei den Wahlen von 1999 müssen die Regierungsparteien CSV und LSAP erneut Mandate abgeben. Davon profitiert die DP, aber auch die ADR, die ihr bis dato bestes Ergebnis einfahren kann. Die CSV wechselt ihren Koalitionspartner.
Obwohl die Liberalen 1994 einen Sitz dazu gewinnen und die Regierungsparteien Verluste hinnehmen müssen, kommt es zur Neuauflage der CSV-LSAP-Koalition. Die wahren Gewinner sind aber die Grünen und die ADR.
Nach fünfzehn Jahren an der Macht muss die DP 1984 wieder in die Opposition. Die Sozialisten sind der Wahlsieger und drängen zurück in die Regierungsverantwortung. Bei den Parlamentswahlen betritt aber auch ein politischer Neuling die Bühne.
Bei den Parlamentswahlen 1974 ereignet sich etwas Historisches. Zum ersten Mal in der Nachkriegszeit bildet sich eine Koalition unter Ausschluss der CSV, die bis dahin an allen Regierungen beteiligt war und stets den Premierminister stellte.