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Der Countdown läuft
Politik 3 Min. 19.02.2019 Aus unserem online-Archiv
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Der Countdown läuft

Die Regierung hat nicht vor, die PAG-Frist erneut zu verlängern.

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Die Regierung hat nicht vor, die PAG-Frist erneut zu verlängern.
Foto: Gerry Huberty
Politik 3 Min. 19.02.2019 Aus unserem online-Archiv
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Michèle GANTENBEIN
Michèle GANTENBEIN
Die unendliche Geschichte um die Anpassung der kommunalen Bebauungspläne könnte dieses Jahr enden. Denn die Regierung hat nicht vor, den Gemeinden nach 15 Jahren bei der Anpassung ihres Plan d'aménagement général (PAG) weiteren Aufschub zu gewähren.
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Am 1. November 2019 endet die Frist zur Anpassung der kommunalen Bebauungspläne (PAG) an das Gesetz aus dem Jahr 2004. Eine Karte zeigt, welche Gemeinden konform sind und welche nicht.
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Dass Taina Bofferding Luxemburgs erste Innenministerin ist, passt irgendwie ganz gut zu ihrem zweiten Ministerressort: Die LSAP-Politikerin ist für Chancengleichheit verantwortlich.
Cérémonie d’assermentation du nouveau grouvernement Gambia 2 - LASP - DP - Dei greng -  Taina Bofferding -  - Foto : Pierre Matgé/Luxemburger Wort
14 Jahre und vier Fristverlängerungen haben nicht gereicht, um die kommunalen Bebauungspläne an die Gesetzgebung anzupassen, in den meisten Gemeinden noch nicht einmal, um die Prozedur einzuleiten.
In Luxemburg wurden in den vergangenen acht Jahren im Schnitt weniger als 3.000 Wohnungen gebaut.
Seit 2004 sind die Gemeinden aufgefordert, ihre Bebauungspläne an das kommunale Flächennutzungsgesetz anzupassen – 64 von 102 Gemeinden haben das bis heute nicht getan. Die Frist läuft im August aus.
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Zwischen 2010 und 2016 wurden in Luxemburg im Schnitt pro Jahr 2.730 Wohnungen gebaut.
Syvicol vor großen Herausforderungen
Von Polizeiwachen und Postbüros über Reformen zur Identifizierung von Personen und den Rettungsdiensten bis zu Gemeindereglementen: 2016 wird bei den Luxemburger Gemeinden wohl kaum Langeweile aufkommen. Dies weiß auch Syvicol-Präsident Emile Eicher.
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