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Der Beginn der Geheimdienst-Affäre: Der Anfang vom Ende
Premier Jean-Claude Juncker muss sich vor dem Geheimdienstuntersuchungsausschuss verantworten.

Der Beginn der Geheimdienst-Affäre: Der Anfang vom Ende

Foto: Guy Jallay
Premier Jean-Claude Juncker muss sich vor dem Geheimdienstuntersuchungsausschuss verantworten.
Politik 7 Min. 04.12.2017

Der Beginn der Geheimdienst-Affäre: Der Anfang vom Ende

Danielle SCHUMACHER
Danielle SCHUMACHER
Vor fünf Jahren stimmte das Parlament einstimmig für die Einsetzung des SREL-Untersuchungsausschusses. In 47 Sitzungen versuchte die Enquetekommission Licht ins Dunkel der dubiosen Geheimdienstaktivitäten zu bringen.

Von Dani Schumacher

Eigentlich hätte der Prozess am 29. November diesen Jahres beginnen sollen. Doch daraus wurde nichts: Der Hauptzeuge war verhindert. Einmal mehr hat der langjährige Premierminister und heutige EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker bei der Aufarbeitung der Geheimdienstaffäre die Agenda durcheinander gewirbelt.

Der nun verschobene Prozess gegen den früheren Geheimdienstchef Marco Mille und gegen die ehemaligen Mitarbeiter André Kemmer und Frank Schneider ist der vorerst letzte Akt in der SREL-Affäre ...

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