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Denkmal für die Opfer der Schoah eingeweiht
Am Boulevard Roosevelt, dort, wo  einst die erste Synagoge des Landes stand, wurde am Sonntag im Beisein des großherzoglichen Paares das Denkmal für die Opfer der Schoah eingeweiht.

Denkmal für die Opfer der Schoah eingeweiht

Foto: Chris Karaba
Am Boulevard Roosevelt, dort, wo einst die erste Synagoge des Landes stand, wurde am Sonntag im Beisein des großherzoglichen Paares das Denkmal für die Opfer der Schoah eingeweiht.
Politik 9 2 3 Min. 17.06.2018

Denkmal für die Opfer der Schoah eingeweiht

Danielle SCHUMACHER
Danielle SCHUMACHER
Am Sonntag wurde am Boulevard Roosevelt das Denkmal für die Opfer der Schoah eingeweiht. Das Mahnmal soll die Erinnerung an die Gräuel der Nazis gegenüber der jüdischen Gemeinde in Luxemburg wach halten. "Nie wieder", so der Tenor der Redner.

Im Beisein von Großherzog Henri und Großherzogin Maria Teresa wurde am Sonntag am Boulevard Roosevelt in der Hauptstadt das Denkmal für die Erinnerung an die Opfer der Schoah eingeweiht. Das Datum war nicht zufällig gewählt: Auf den Tag genau vor 75 Jahren, am 17. Juni 1943, wurden die letzten Juden von den Nazis  vom Bahnhof Luxemburg aus in die Vernichtungslager im Osten verschickt.

In ihren Reden unterstrichen Bürgermeisterin Lydie Polfer, der Vorsitzende des Consistoire israélite de Luxembourg, Albert Aflalo, und Premierminister Xavier Bettel daher unisono, dass sich derartige Gräuel nicht mehr wiederholen dürften ...

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