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Déi Lénk schockiert über "RTL-Propaganda"
Politik 16.11.2021
Reportage über das Viertel Gare

Déi Lénk schockiert über "RTL-Propaganda"

Bisher hat sich der Sender noch nicht zu den Vorwürfen geäußert.
Reportage über das Viertel Gare

Déi Lénk schockiert über "RTL-Propaganda"

Bisher hat sich der Sender noch nicht zu den Vorwürfen geäußert.
Foto: Anouk Antony
Politik 16.11.2021
Reportage über das Viertel Gare

Déi Lénk schockiert über "RTL-Propaganda"

Ein Beitrag bei RTL sei eine "Unterstützung und Verharmlosung rassistischer Propaganda", so déi Lénk in einer Pressemitteilung.

(jwi) - Der nationale TV-Sender RTL verstoße laut Déi Lénk formal gegen die Verpflichtungen zur journalistischen Redlichkeit. Das teilt die Partei in einer Pressemitteilung am Dienstagabend mit. 

Grund sei eine Reportage am Dienstagabend zu einer Informationsversammlung zur Sicherheit im Bahnhofsviertel. In dem Beitrag sei eine Person zu Wort gekommen, welche „ein bekannter Vertreter rechter politischer Projekte“ sei.


Lok , Bahnhofsviertel , Gare , Foto:Guy Jallay/Luxemburger Wort
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So schreiben déi Lénk: „Bereits hier stellt sich die Frage, ob RTL durch das Ausstrahlen und die positive Darstellung (…) volksverhetzender Beiträge nicht gegen die grundlegende Ethik von Presse und Rundfunk verstoßen hat. Allerdings ist der „Garer Awunner“ der hier zur Volksstimme verherrlicht wird, eben kein Jedermann und vor allem kein Unbekannter.“

Weiter heißt es: „RTL lässt also nicht einfach aus unprofessioneller Schludrigkeit rassistische Anwohner des Garer Quartiers zu Wort kommen, sondern biedert sich, ohne dies kenntlich zu machen, einem bekannten Vertreter rechter politischer Projekte als Sprachrohr an.“

Am 1. Dezember wollen die politischen Verantwortlichen von Luxemburg-Stadt mit den Bürgern des Bahnhofsviertels über deren Sicherheit diskutieren. Dies teilte die Pressestelle der Hauptstadt am Dienstagnachmittag mit.    

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