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Déi Gréng: Kmiotek zieht sich aus Parteispitze zurück
Politik 06.02.2020

Déi Gréng: Kmiotek zieht sich aus Parteispitze zurück

Christian Kmiotek ist seit 2013 Co-Parteipräsident von Déi Gréng.

Déi Gréng: Kmiotek zieht sich aus Parteispitze zurück

Christian Kmiotek ist seit 2013 Co-Parteipräsident von Déi Gréng.
Foto: Gerry Huberty
Politik 06.02.2020

Déi Gréng: Kmiotek zieht sich aus Parteispitze zurück

Nächster Personalwechsel in der Innenpolitik: Der grüne Co-Parteichef Christian Kmiotek legt sein Amt Mitte März nieder. Meris Sehovic, Sprecher der jungen Grünen, wirft seinen Hut in den Ring.

(jt/wel) - Drei Tage nach seinem 60. Geburtstag zieht Christian Kmiotek einen Schlussstrich: Der Ko-Parteivorsitzende von Déi Gréng hat am Donnerstag bei einer Pressekonferenz seinen Rückzug aus der Parteiführung angekündigt. Er sei für eine "Erneuerung und Verjüngung" an der Spitze von Déi Gréng und stelle seinen Posten daher zur Verfügung. Als Rücktrittsdatum nannte er Mitte März. Bereits im Juni 2019 hatte Kmiotek sein Mandat im Gemeinderat von Junglinster niedergelegt. 

Kmiotek ist seit 2013 Präsident der grünen Partei. Seine 27-jährige Kollegin Djuna Bernard wurde im März 2019 zur Ko-Präsidentin gewählt. Wer die Nachfolge von Kmiotek übernehmen wird, ist noch nicht bekannt. Es werde eine Stellenausschreibung geben, meinte der scheidende Parteipräsident am Donnerstag. Beim Parteikongress von Déi Gréng am 14. März soll der Nachfolger bei einer Mitgliederwahl bestimmt werden.


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Der ausgebildete Lehrer und Sozialpädagoge ist nicht nur als Schauspieler in Theater- und Kinoproduktionen ("De Superjhemp retörns") in viele Rollen geschlüpft. Neben seinem Engagement bei Déi Gréng ist Kmiotek als Präsident der Fondation Kannerschlass sowie als Kassenwart bei der Fédération Luxembourgeoise des Arts de la Scène tätig, deren Präsident er bis 2016 war. In den 1980er Jahren war Kmiotek an der Gründung der Filmproduktionsgesellschaft Samsa Film beteiligt. Bei den Wahlen 2018 und 2013 verpasste er im Wahlbezirk Osten den Einzug ins Parlament. 

Als basisdemokratisch verfasste Partei schreiben Déi Gréng den Posten des Ko-Präsidenten nun aus: Es erging an alle Mitglieder ein Aufruf zur Kandidatur, die bis zum 10. März eingereicht sein muss. Der Nachfolger wird dann auf dem Kongress gewählt. Kurz nachdem der Appell herausging, meldete sich schon der erste Kandidat: Meris Sehovic, Sprecher der jungen Grünen, der gemeinsam mit Tilly Metz Spitzenkandidat bei den Europawahlen 2019 war.  



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