Debatte über Wohnungsbau

LSAP und CSV ziehen an einem Strang

Die Politik ist gefordert, um die Lage auf dem Wohnungsmarkt zu entspannen.
Foto: Shutterstock

(ml/lb) - Der Wohnungsbau wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eine zentrale Rolle im Wahlkampf spielen. Inzwischen  kommen sich Claude Wiseler und Alex Bodry, die Fraktionspräsidenten von CSV und LSAP, bei diesem Thema etwas näher. Bei den parlamentarischen Debatten zur Lage der Nation trat Bodry dafür ein, jenseits der parteipolitischen Interessen, über die Wohnungsbauproblematik zu diskutieren.

Dringender Handlungsbedarf

Claude Wiseler hatte am Donnerstag in einem offenen Brief versichert, dass die CSV in der Tat bereit sei, sich an einer derartigen Debatte zu beteiligen. Der Wohnungsbau sei ein vielseitiges Problem, das nur mittel- und langfristig gelöst werden könne. Um die Herausforderungen zu meistern, sei eine kohärente Politik erforderlich, die sich nicht auf eine Legislaturperiode beschränke, so Wiseler. 

Die Reaktion von Alex Bodry ließ nicht lange auf sich warten. In einem Brief betont der LSAP-Fraktionschef, dass man angesichts der neusten Entwicklung nun ernsthaft über eine parteiübergreifende Debatte zu diesem Thema nachdenken könne, die öffentlich geführt werden soll. Es bestehe dringender Handlungsbedarf, unterstreicht der sozialistische Politiker. Deshalb müssten möglichst schnell neue Lösungsvorschläge ausgearbeitet werden.

Handlungsbedarf sieht auch der Minister für Wohnungsbau. Wie das zuständige Ministerium mitteilt, hat der Ressortminister Marc Hansen (DP) diese Woche einen Antrag im Parlament eingereicht, um diesbezüglich gemeinsam mit den Abgeordneten eine Konsultationsdebatte zu führen. Ziel sei es, sich über Ideen auszutauschen.

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